Es braucht Träume
Unsere Zeit braucht Träume, verrückte Träume, wilde, poetische Träume, Schutzträume, Wandelträume. Es braucht auch die Tagträume, die durch die Straßen ziehen. Träumen wir in die Alltage hinein, träumen wir Fäden durch die dicken Mauern, bis sie porös werden. Träume, die ins Parlament einziehen, in Kasernen, in die obersten Etagen der Konzernhochhäuser. Tiergeister ziehen mit den Träumen mit, Pflanzendevas, das Volk der Steine, die Närrin, der Klang der Weisen Alten, Wir, geflügelte und verwurzelte Kräfte, vielfarbig, leicht flüchtig. So wie Träume sind. Sie kommen, verwehen und lassen Bilder zurück, von verstörender Poesie oder machtvoller Impulse, voller Blumensätze, die in den Haaren … Es braucht Träume weiterlesen