Ruhen
Die Närrin führt mich an Orte, die vom „Einstmals“ erzählen. Orte, die ihre Aufgabe, ihre alte Funktion nicht mehr erfüllen müssen. Die ruhen. An denen es still geworden ist. Die Natur beginnt, diese Orte einzunehmen. Die Wildnis kommt langsam näher und überwuchert Gewesenes. Sie kriecht durch die Ritzen im Beton und schiebt sich durch zerrissene Plastikplanen. Regen und Wind tun das ihre dazu. Es ist eine Art Nullpunkt – alles ausgeatmet. Das Alte ist nicht mehr, Neues ist noch nicht da. „Wirf Samen“, sagt die Närrin, „es ist eine gute Zeit dafür.“ Meint sie auch meine Innenräume? Und die Zeiten, … Ruhen weiterlesen