Eine wirre Zeit

Nichts wissen und keine Antworten haben, das ist nachwievor der Zustand, den ich in diesen seltsamen Zeiten unserer Weltengemeinschaft erkunden darf in Bezug auf Wahrheit und die Woher-Wohin-Geschichten, auf das „was tun, was lassen, wie unterwegs sein“. Es ist ein Tanz zwischen irrlichternd und ganz still, tastend und behutsam, im Versuch Gleichgewicht zu halten. Der Boden, den ich unter mir spüre, ist weich, er gibt nach und manchmal denke ich, was, wenn es schon längst kein Boden mehr ist, sondern Messers Schneide. Ich höre viele unterschiedliche Geschichten und ergründe für mich die Wahrheit darin. Objektiv gibt es eh nicht. Nichts … Eine wirre Zeit weiterlesen

Die Winde des Neuen

Im höheren Alter ist es schon zig mal geschehen – etwas ist getan, zu Ende und braucht nur mehr das Finale oder so und etwas Neues ist noch nicht zu sehen. Was wirklich Neues sehe ich im Aussen auch nicht, noch nicht. Keine Ahnung, wohin es geht, ob und wenn was an Verheissungsvollem sich auftun wird. Das wache Abwarten. Bei mir ist die Situation gerade ähnlich. Das ist nicht überraschend, weil meine Sterne mit ihren Transiten fast identisch sind mit der jetzigen Konstellation. Frei und willig hätte ich mir dieses Forschungsprojekt nicht ausgesucht. Ärgerlich, dass mich das Leben nicht gefragt … Die Winde des Neuen weiterlesen

Im Land der Närrin

Mein seltsamstes Buch „Eine Reise ins Land der Närrin“ wechselt vom Selbstverlag zum Verlag. Damit gebe ich das letzte selbstverlegte Buch in einen Verlag und lasse die Verlegerin los. Das Närrin-Buch bekommt einen anderen Titel „Im Land der Närrin “ und ein anderes Cover mit zusätzlichen Texten. Beim Einkleiden der Bücher mit dem neuen Schutzumschlag erlebe ich, dass die narrische Kraft wirklich eine gute Medizin bei Corona samt den Begleiterscheinungen ist. Das war immer so. Nur die Närr*innen konnten bei der Pest mit den Leichenkarren gehen, sie waren immun durch ihre narrische Kraft – Närrin und Tod. Sie waren die … Im Land der Närrin weiterlesen

Elsa-Blumen

Geschichten als Geschenke, Bilder, Antworten Wir sehen etwas Besonderes, Eindrückliches. Wir betrachten und erforschen es ganz genau und dadurch verinnerlichen wir es, machen es uns zu eigen, werden es vielleicht sogar. Dann berichten wir davon. Wir tragen ein Bild davon zu jemand, tragen es in die Welt, indem wir es beschreiben. Wir können innere Bilder tragen wie Blumen, wie Geschenke, wie Samen. Mit diesen Bildern können wir Materie verändern. Das ist im besten Falle magische Poesie.  Weil ich so bezaubert bin von meiner Katze Elsa und sie gerne beobachte und anschaue, kenne ich mittlerweile jeden Zentimeter ihres Körpers, ihre Blicke, … Elsa-Blumen weiterlesen

Stealing Fire Stories – Geschichten vom Feuerstehlen

Zum Pixiebuch Die Feuerperle – Klick Feuerstehlgeschichten werden am öftesten und vielfältigsten im nordamerikanischen Teil der Erde erzählt. Die Geschichten des Feuerstehlens inspirieren die Menschen, etwas zurückzustehlen, was ihnen genommen wurde oder was sie verloren haben, wie Vertrauen, Gesundheit, Heilsein und vieles mehr. Es sind Geschichten, die Aktivität und Beherztheit fordern. Es geht darum, sich aktiv um etwas Verlorenes oder Enteignetes zu bemühen. Manchmal ist es ein überlebenswichtiger Akt, etwas einzufordern und sich damit für neue Wege zu entscheiden. Die Metapher des Feuerstehlens zeigt variationsreich, wie gute Bedingungen für Ganzheit, Lebenskraft oder Heilsein geschaffen werden können. Das Feuerstehlen ist manchmal … Stealing Fire Stories – Geschichten vom Feuerstehlen weiterlesen

Die Stadt der Wolken und Winde

Klick zum Pixie „Die Stadt der Wolken und Winde“ Geschichten sind so lebendig wie das Leben und deshalb zeigen sie auch all die Bewegungen des Lebens. Sie gebären sich aus dem Leben, aus dem Lebendigsein der Erde, dem Herzschlag des Universums. Phantasie, Imaginationskraft, Intuition – dieser Teil der Wirklichkeit ist elementar für Geschichten. Davon gibt es viel in der Stadt der Wolken und Winde. Die Stadt selbst speist sich immer wieder auf´s Neue daraus. Auch einige Fragen wohnen dort. Wie ist die Farbigkeit einer Geschichte? In diesem Fall ist sie bläulich, grau und nebelig-weiß oder nachtschwarz mit all den Zwischentönen. Celeste … Die Stadt der Wolken und Winde weiterlesen

Von der Zukunft her

Der Klick zum Pixie „Von der Zukunft her“ Wortmagie, in jede Richtung – ich kann mir Hürden und Steine oder Blumen auf meinen Weg sprechen. Über erstere muss ich dauernd drübersteigen, letztere locken. Auf diesem Weg kann man ganz weit gehen, in die Zukunft hinein, in Möglichkeitsräume. Das macht empfänglich für die Geschichten, die dort keimen. Die Geschichtenheilkunst arbeitet so, weil in diesem großen Zukunftsraum alle Werdekräfte mit ihrem ungeheueren Potenzial zu Hause sind. Es ist ein gigantischer Spielraum, ein Gestaltungsfeld, ein Potenzialitätsreich. Die SchamanInnen sagen, ebenso wie die Leute aus der Quantenphysik, dass wir, wenn wir diese Potenziale erkennen, … Von der Zukunft her weiterlesen

Erzähltes Land

Klick zum Buch „Die Geistertänzerinnen“ Es war einmal so, dass das Land besungen wurde, dass die Geschichten, die in der Erde, den Hainen, den Flüssen waren, erlauscht und erzählt wurden. Alles hält Geschichten, Mythen, Sagen, Lieder bereit, jeder Ort mit den Steinen, dem Regen, den Hecken. Ebenso wie in Geschichten Orte sind. Geschichten gehören zum Land, sie machen es aus und andersrum. Und wir, sind wir noch Indigene? Also irgendwo beheimatet? Eingeborene? Falls nicht, können wir es werden, es ist uns nicht verwehrt. Denn es heißt nichts anderes als tief verbunden zu sein mit einem Ort, einer Landschaft. Manche sind … Erzähltes Land weiterlesen

Vom Erfinden der Sagen

Der alte Sommer ist gegangen, der Herbst leuchtet golden und die ersten Nebel ziehen auf. Meine Altweibersommerzeit anschauen, in den Wäldern herumstromern und nach guten Geschichten Ausschau halten. Dabei erfinde ich die Sage von den Wurzelweiblein. Sie könnte hilfreich sein, um den Respekt wachsen zu lassen für die seltsamen alten Frauen.    Die Sage von den Wurzelweiblein  Es ist eine Sage aus den Allgäuer Bergen. Sie erzählt von den Wurzelweiblein. Es gibt sie dort überall, bis in die Hörnerdörfer hinein. Die Wurzelweiblein sind von hutzeliger Gestalt, ein bisschen bucklig und klein. Sie haben runzlige Gesichter und wilde Haare und sind steinalt, … Vom Erfinden der Sagen weiterlesen

Herbstklopfen 2019

Eine Ausstellung zusammen mit Lisa Manhuru im Tusculum in Murnau, mit Bildern und Objekten. Eine Tanzperformance. Der Klick zum Film Der Sommer ist alt geworden, die Sommerblumen verblühen. Der Herbst klopft an. Der alte Sommer und der junge Herbst begegnen sich. Es ist eine uralte Begegnung. Es gibt eine gemeinsame Zeit, die Altweibersommerzeit, die Herbstgoldzeit, einen gemeinsamen Tanz, bevor sich der Sommer ganz verabschiedet und der Herbst den Raum alleine ausfüllt. Almut Döring spielt das Cello, Lisa tanzt die Herbst-Alte, ich den Sommer. Die Räume der Künstlervereinigung Tusculum sind alt, voller Charme, lange belebt, sie haben viel gesehen, sie kennen … Herbstklopfen 2019 weiterlesen