Perspektiven

Wohin schauen in diesen Zeiten? Vielleicht ins Narrenkastl. Alle Bilder loslassen, gedankenverloren vor mich hinstieren und abwarten. Was kreiert sich dabei im Narrenkastl? Was wabert aus dem Nullraum her? Fliegenschiss ist auf der Türe vom Narrenkastl. Im Gesamten gesehen ist alles womöglich eh nicht mehr als ein Fliegenschiss.  Ein Boot wartet im Inneren, mit einem Spiegel. Ob man ich mich zuerst einmal selbst sehen darf? Durchschauen. In die Räume zwischen dem Festen und dem Geschehen gehen. Geschichten schichten sich übereinander, wundersame Ereignisse und andere. Nichts tun, einfach reinschauen. Narrenkastl lassen die Zeit unwichtig werden. Eigentlich alles für einen Moment. Im Narrenkastl … Perspektiven weiterlesen

Ins Narrenkastl schaun

Die lange Weile zieht bei mir im Winter gerne ein. Vor allem in den Rauhnächten. Sie ist eine Keimzeit für vielerlei wundersame Ereignisse. Luisa Francia hat mich an etwas erinnert, ans Narrenkastl. Ins Narrenkastl schauen, nichts tun, tandeln, vor sich hinstieren, verweilen, Zeit verstreichen lassen. Das Narrenkastl könnte auch so eine Art Nullraum sein. Ins Nix schauen. Das wäre ja ein richtiges Winter-Contrary-Programm zum Standardwinterprogramm. Die Systemverweigerung im nur Schauen. Still die Geschäftigkeit betrachten. Gedankenverloren vor sich hinschauen, in eine leichte Trance gehen. Ins imaginierte Winterweiß eintauchen oder den Nebel, ins Himmelsblau oder andere Welten, mich in Zeit und Raum verlieren … Ins Narrenkastl schaun weiterlesen