Tee mit Morgenseiten

Tagesabläufe und Rituale – ich will sie mir bewusst machen, sie auf ihre Stimmigkeit hin abklopfen und bekräftigen oder ziehen lassen. Mein Morgen ist ganz stimmig choreografiert. Da stimmt auch die Ernährung. Die Muße ist da, der Tee und die Morgenseiten gehören dazu. Ich runde die Träume ab und fege schreibend den Weg in den Tag frei. Ich liebe meine Morgen, wenn sie genug Zeit haben. Dann entfalten sie ihre Qualität. Es gilt also, die Morgenzeiten gut zu hüten. Sie läuten den Tag ein und sie sind mir mittlerweile heilig. Das Morgenritual ist das Stabilste meines Tages.
Bisher konnte ich zu keinem anderen Tageszeitpunkt eine auch nur annähernd so stimmige Struktur über längere Zeit aufrechterhalten. Deshalb lerne ich gerne von anderen, die beispielsweise spezialisiert sind darin, Kraft in ihren Abend zu bringen oder einen guten Mittag zu zelebrieren und das über einen längeren Zeitraum.

Die Morgenzeit bekommt ein Bild auf meiner großen Selbsterforschungs-Landkarte, als Ruheort, als stabile Kraftquelle für einen guten Start in den Tag.