Gehen für …

Die Sommerwege haben für mich immer viel mit Körperlichkeit zu tun – Hitze spüren, baden, Wind auf dem Körper … Sinnlichkeitszeit im besten Fall. Lange Sommernächte mit vielen Tierbegegnungen, Beerenköstlichkeiten und noch vielem mehr. Die Sommerzeit lässt mich analoger werden und über die Sommerwochen entfaltet sich die Analogkraft. Sie ist mein Königinnenweg. Dann bin ich viel weniger am Rechner, werde dem Digitalen gegenüber ignoranter, meine Aufmerksamkeit geht woanders hin und es bekommt mir gut. Unsere Aufmerksamkeit ist ja bedeutsam, auch politisch. Deshalb wird sie so stark umworben. Vielleicht ist es gut, sie mal als etwas wirklich Kostbares zu sehen, das … Gehen für … weiterlesen

Eine Schale voller Sommer

Zur wetterwilden Sonnwende habe ich heute morgen eine Schale voller Sommer gefüllt. Weit weg ist der Winter dieses Jahr, weil der Frühling schon vor so langer Zeit ins Land gezogen ist. Warme Sommerwinde wehen heute. Ein Tag für das Boot, den See, die Esel, das Feuer in der Nacht. Ich fülle eine Schale mit Rot, mit Sonne, Kirschen, Johannisbeeren, Klatschmohn. Schmetterlinge und Hollerkircherl, Kindheitserinnerungen an klebrige Puderzuckerfinger, barfuß über sandige Dorfwege schlendern, Eis essen, in die Wolken schauen, Zeit vergessen. Das ist Sommer für mich. Katzen und Pferde, die wilden Tiere, Fell, Haare, Sinnlichkeit, rubinroter Granatapfelsaft, Heuduft und Blumen im … Eine Schale voller Sommer weiterlesen