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Der Wiesbadener Kunstsommer ist dem Thema Fluxus und die Frauen gewidmet. Sechzig Jahre Fluxus, mein Alter. Vom frauen museum wiesbaden ist eine Einladung gekommen, dazu auszustellen.

Wo ist der Fluxusgeist heute noch relevant? Für mich und überhaupt?

Was und wie war FLUXUS?
Fluxus war immer nah am Zeitgeschehen und hat dazu Statements abgegeben – Kommerz verweigernd – die festen Grenzen verwischend zwischen profan und heilig, Alltagsraum und Kunstraum – Kunst und Leben als eines verstehend. Der Fluxusgeist erzählt davon, die Kunst nicht in den Elfenbeintürmen einzufrieren, sondern auf die Straße, ins Leben zu holen und dort zu schenken – weg von Überhöhungen der Kunst – den Alltag ehren und darin der Kunst einen Platz geben in gleicher Wertigkeit, gleicher Gültigkeit – der Humor war wichtig, das Unverschämte im wahrsten Sinn des Wortes, um zu sagen, was wichtig ist – viel Raum für die Närrin – Bewusstseinswege einschlagen und den Jetztmoment kosten – Collagefreudigkeit, auch im Mix von Medien und Techniken und allem möglichen – neue kollektive Lebensformen schaffen – Prozesse lieben, mehr als die Endprodukte – forschen, weiten, reflektieren, hinterfragen und vieles mehr.

Hereinspaziert in den Sommermonden Juni und Juli, die Türen sind offen, die Ausstellung ist interaktiv und kostenlos. Es gibt Medizin und Zauberwörter, Hirnfutter, Überraschendes und Begegnungen aller Art.

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