Ein Teppich für kommende Zeiten

Was, wenn wir das gesamte Liebespotenzial in allen Lebensbereichen entfalten würden, beim Essen, beim Lachen und Tanzen, beim Forschen, Arbeiten oder Welt-Berühren. Uns verschenken mit unseren Gaben und unserer Liebesfähigkeit. Die Kinder damit umhüllen und wärmen. Das afrikanische Sprichwort berührt mich da immer, das sagt: „Das Kind, das vom Dorf nicht umarmt wird, wird es niederbrennen, um seine Wärme zu spüren.“ Tieren liebend begegnen, uns selbst, unser Liebespotenzial in die uns umgebenden Felder strömen lassen, wie ein nie endender Strom von Nektar. Es uns vorstellen, es erträumen, es für möglich halten. Das gemeinsame Wirken als Lebenstänzerïnnen, Forschende oder Liebende ist … Ein Teppich für kommende Zeiten weiterlesen

Die königliche Kraft

Was macht weise Herrschende und Regierende aus? Zum Beispiel die Fähigkeit, einen wirklich weisen Rat zusammenzustellen aus möglichst verschiedenen Richtungen, mit unterschiedlichen Sichtweisen, die Vielfalt zu begrüßen und allen Wahrheiten zuzuhören. Ein großer Rat, in dem der Zweifel zugelassen ist, genauso wie alle Fragen. Denn gut gefragt ist halb erleuchtet. In dem allen Gehör geschenkt wird. Das ist die wirklich königliche Kraft. Souveränität und die Fähigkeit zu antworten – verantwortlich zu sein, das gehört dazu. Mit einem Korruptions-Inzidenzwert unter …, jedenfalls nicht gleich weit über tausend. Wenn die Leittiere im Rudel so unglücklich ausgewählt würden wie bei uns Menschen, dann … Die königliche Kraft weiterlesen

Die Ältesten und andere Wichtige

Lebenswege – weiter und tiefer und wahrer die werden, die ich bin und immer mehr meines machen und auch meinen Platz einnehmen. In tragenden Gemeinschaften braucht es alle, Träumende, Heilkundige, Lehrende und Älteste, welche, die die Kunst des Zuhörens verstehen und welche, die mit Tieren und Pflanzen sprechen. Geschichtenerzählende, Reisende, Forschende, Wegbereiterïnnen, welche, die bewahren und die, die erneuern und noch vieles mehr. Es braucht all die verschiedenen Gaben. Und klugerweise wertschätzt eine Gemeinschaft auch all die unterschiedlichen Befähigungen. Ganz wichtig sind die Ältesten. Sie fehlen, es sind zu wenige. Sie, die initiieren, die ihre großen Lebenswege teilen und zur … Die Ältesten und andere Wichtige weiterlesen

Vom Übergang

Eine wirkliche Trauerkultur wäre jetzt hilfreich. Unsere Gesellschaft versteht so wenig von Tod und Trauer. Bevor wir in etwas Neues gehen, will doch das Alte, auch wenn es richtiger Murks war, verabschiedet und betrauert werden. Wenn ich beispielsweise nie wieder fliege, dann hilft es mir, es rituell loszulassen, vielleicht sogar mit Wehmut, auch wenn ich es einsehe und selbst entscheide. Kollektiv verabschieden wir gerade unsere bisherige Welt. Übergänge, Loslassen, all die vielfältigen Abschiede. Das will gehalten und verstanden sein. Es braucht den Raum für all die Emotionen, die dazugehören. Sind wir in einem kollektiven Abschieds- und Trauerprozess, der uns so … Vom Übergang weiterlesen

An alle Pirates of Life!

Lasst uns den Wind der Kreativität in den Segeln fangen und die Flagge der Rebellion hissen, die davon erzählt, dass es andere Werte und Ausrichtungen gibt als die, die im Moment als normal verkauft werden. Es wären bunte, verschiedenartige Flaggen und wir würden uns erkennen. Auf meine male ich eine Ratte unterm Regenbogen. Sie wäre eine gute Begleiterin. Als Tier der Göttin Kali, als kreative Überlebenskünstlerin. In der Dunkelheit, im Untergrund ist sie eine uralte, erfahrene Fährtenleserin. Mutig, zärtlich und hoch sozial, instinktsicher und intelligent. Eine, die was von Gemeinschaft versteht. All das dürfte sie mir immer wieder einblasen, wenn … An alle Pirates of Life! weiterlesen

Unterwegs als …

Als wer bin ich im Weltgeschehen unterwegs? So oft wie seit einem Jahr bin ich wohl noch nie im Sturm gestanden – Stürme von Zorn und Antwortlosigkeit, von Empörung und Hirnverknotung, Auf-nix-mehr-Lust-Strecken und immer wieder Seelenmüdigkeit.  Ein merkwürdiger Zauberschalter ist die meiner Rolle. Damit gelingt es, den Schalter umlegen (zumindest relativ oft, wenn ich mich daran erinnere). Was, wenn ich eine Medizinfrau wäre und für die mich umgebenden Menschen, für mein Dorf, für die Wege unserer Gemeinschaft zuständig wäre? Was, wenn das mein Beruf, meine Aufgabe wäre. Da gehe ich schlagartig in eine ganz andere Haltung und bin mit anderen … Unterwegs als … weiterlesen

Eine Suppengeschichte

Als die bewegten Zeiten kein Ende nahmen, begannen die Menschen unruhig zu werden. Es gab Anzeichen dafür, dass es ein harter Winter werden würde und mit ihm kamen Ängste, Mutlosigkeit und Verzweiflung, denn es würde bald so weit sein, dass es viele nicht mehr bis ins Morgen schaffen.  In der Nähe lebten zwei Schamaninnen. Die Frauen des Dorfes beschlossen, die Schamanenschwestern aufzusuchen und um ihre Hilfe zu bitten. Diese sagten den Frauen: „Kommt am dritten Neumondtag wieder, mit allen Menschen eurer Gemeinschaft, und bringt alle einen Löffel, eine Suppenschale und einen Stein mit. Wir werden für euch eine Steinsuppe zubereiten, … Eine Suppengeschichte weiterlesen