Ein digitaler Schub

Die Rauhnachtsimpulse sind seltsam. Dieses Jahr kam ein mächtiger digitaler Schub, ganz entgegen aller Rauhnachtsnormalitäten. Falls in den Rauhnächten überhaupt etwas normal ist. Dieser Schub hat mein Buch Kunst – Magie – Heilen zum E-Book gemacht. Und jetzt ist es digital zu erwerben, der gesamte Text der gedruckten Ausgabe und ein paar Bilder. E-Book Kunst – Magie – Heilen Wenn du Lust hast und dir das Buch gefällt, dann freue ich mich sehr über eine Rezension, weil gute Rezensionen einen so richtig nach vorne werfen. Meine Mutter kann ich schlecht fragen und Katalina schreibt so ein Zeug, dass es besser … Ein digitaler Schub weiterlesen

Küchen-Butoh

Der Film, den ich zusammen mit Mea v. Eyb und Inga Degenhart und musikalischer Begleitung von Sylvia Kirchherr gemacht habe, ist jetzt auf meiner Website zu sehen. DER FILM Zuerst habe ich gesagt, dass ich eine Filmemacherin bin. Weil ich ja bis dahin keine war. Ich hab´s gesagt, damit es dann auch so ist. Angefangen habe ich mit Handkamera und Selbstauslöser. Weil – wir waren nur zu dritt und wollten alle mitspielen. Ich habe mit dem Material gearbeitet, das drauf war. Ich habe Anschnitte kultiviert, es könnte mein Markenzeichen sein, ebenso wie die kleinen Brüche. Jetzt bin ich eine Filmemacherin. Küchen-Butoh weiterlesen

Auskehr von Schamaninnen, Hausfrauen und anderen Merkwürdigen

Den Tanz meiner langen Reise durch Social Media zu Ende getanzt. Gefeiert, gelacht, erzählt, orakelt. Eine bunte Wäscheleine als Reiseweg gespannt und die Stationen nochmal benannt und aufgehängt. Wenn ich im Dirndl bin, dann kommt das Bayrische automatisch. Dann kann ich gar nicht mehr richtig im Hochdeutsch erzählen. Und wenn ich zu viel Heiligsachen an die Wäscheleine hänge, dann reißt sie. Das wird dann fast ein Slapstick auf Bayrisch. Im Museumstreppenhaus hinauf in die Ausstellung. Wir spulen uns hoch, begleitet von Franca Wechsler und ihrem Berimbao. Sie war überraschende musikalische Gästin und hat mit Trommel, Gesang und Berimbaoklang gezaubert. Im … Auskehr von Schamaninnen, Hausfrauen und anderen Merkwürdigen weiterlesen

Reiseende und Wildnis

Die schamanische Kraft im Alltag – die Ausstellung im frauen museum wiesbaden klingt Ende Oktober aus. Sie ist, wie das Buch, aus dem Blog entstanden. Jetzt merke ich, dass der Blog mit dem Ausklingen auch loser wird. Ein Monatsblog vielleicht. Es ist was gerundet, durchwandert – das Land Web 2.0 oder Social Media. Nach zwei Jahren Reise komme ich hier wieder im Herbst an. Viel verstanden habe ich in den neuen Ländern, Erfahrungen und Landkarten im Gepäck mit zurückgebracht, neue Begegnungen und kostbare Geschenke gehören dazu. Jetzt wende ich mich neuen Landstrichen zu, den Wildnisgegenden. Möglicherweise gibt es da lange … Reiseende und Wildnis weiterlesen

Kramerladen, Bügeln und Sonstiges

Die Schachteln sind voller Schätze im alten Kramerladen in Curelos. Seit Jahren. Entdecken, in Zeitlupe die Behältnisse öffnen und Kreiden, Haken, Knöpfe befühlen. Kunden anlocken und Waren anpreisen. Ich darf die längst geschlossenen Räume bespielen, betanzen. Zeit verliert sich. Viele Häuser stehen leer, ich finde eingefrorene Momente, eine aufgeschlagene Zeitung, Kinderspielsachen, ein Bügeleisen, das sogar noch geht. Bewegungstempi ändern, Gesänge zu den Räumen finden, laut vor mich hinsingen, was ich lese und nebenbei mein Kleid bügeln. Wie ein absurder Traum ist es, in den die Leute kurz reinschauen und alles ganz normal finden. Das finde ich besonders. Mit dem rosa … Kramerladen, Bügeln und Sonstiges weiterlesen

Meer und Gedanken

An der Costa da Morte, in Fisterre, Malpica und den westlichsten Küstenzonen Galiciens. Aufs Meer hinausschauen am Ende Europas. Die Küste ist wild und rau. Je älter ich werde, desto mehr weiß ich, wie sehr mich die Landstriche prägen, in denen ich lebe und aufgewachsen bin. Das war früher anders. Da dachte ich, dass mir die windigen Steilküsten, das Meer oder andere wunderschöne, abenteuerliche Gegenden sehr zusagen zum Leben. Heute bereise ich sie gerne und weiß um meine bayrische Mildnisbeheimatung. Die Menge an Herausforderungen braucht’s auch nicht mehr. Das ist sehr entspannend. Eine schöne, alte Frau geht durch leere Strassen. … Meer und Gedanken weiterlesen

Ganz im Westen

Galicien – mich überraschen lassen von den Tänzen am Abend, der keltischen Musik mit der Gaita und dem großen Festessen in den Weinbergen, dort, wo wir letztes Jahr die Vendimia, die Weinernte gemacht haben. Dieses Jahr haben wir einfach nur das Zusammensein gefeiert. Dieses „Einfach so“ steht wie ein Stern über der kleinen Reise. In einem alten Laden einen Film gedreht, in einem zweiten noch einen, weil es sich angeboten hat. Orte locken mich, Filme zu machen, dort zu tanzen und seltsame Dinge zu tun. Ganz im Westen weiterlesen

Verlangsamung

Weil in Spanien so viel vertraut ist, geht es langsam und entspannt durch die Tage. Feinheiten nehme ich intensiv wahr. Die Blüten vor den Bergen, kuriose Gesprächsfetzen oder ungewöhnliche Bilder wie das der Bruja, der Hexe vor der Kathedrale in Lugo. Manchmal wehen Bilder wie aus uralter Zeit her. Ich wähle meine Position – im Moment meist die der reisenden Entdeckerin. Verlangsamung weiterlesen