Im Training

Gerade ist es die Zeit, etwas abzuschließen – das Buch zur Geschichtenheilkunst. In solchen Zeiten zeigt sich gar nichts Neues und, wenn ich es nicht besser wüsste, könnte ich meinen, dass vielleicht nichts mehr kommt. Aus der langen Weile und dem Leeren gebiert sich irgendwann wieder etwas. Erstmal brauche ich nicht mal wach abzuwarten, weil es so schnell auch nicht daher kommt. Ich kann sogar einschlafen. Im Traum kommt es nicht, das wäre sehr neu. In diesen Zeiten leidet der Blog ein bisschen an Futtermangel. Das wird sich wieder ändern. Ich wollte es nur gesagt haben, damit das Wundern nicht … Im Training weiterlesen

Im Land der Närrin

Mein seltsamstes Buch „Eine Reise ins Land der Närrin“ wechselt vom Selbstverlag zum Verlag. Damit gebe ich das letzte selbstverlegte Buch in einen Verlag und lasse die Verlegerin los. Das Närrin-Buch bekommt einen anderen Titel „Im Land der Närrin “ und ein anderes Cover mit zusätzlichen Texten. Beim Einkleiden der Bücher mit dem neuen Schutzumschlag erlebe ich, dass die narrische Kraft wirklich eine gute Medizin bei Corona samt den Begleiterscheinungen ist. Das war immer so. Nur die Närr*innen konnten bei der Pest mit den Leichenkarren gehen, sie waren immun durch ihre narrische Kraft – Närrin und Tod. Sie waren die … Im Land der Närrin weiterlesen

Die Stadt der Wolken und Winde

Klick zum Pixie „Die Stadt der Wolken und Winde“ Geschichten sind so lebendig wie das Leben und deshalb zeigen sie auch all die Bewegungen des Lebens. Sie gebären sich aus dem Leben, aus dem Lebendigsein der Erde, dem Herzschlag des Universums. Phantasie, Imaginationskraft, Intuition – dieser Teil der Wirklichkeit ist elementar für Geschichten. Davon gibt es viel in der Stadt der Wolken und Winde. Die Stadt selbst speist sich immer wieder auf´s Neue daraus. Auch einige Fragen wohnen dort. Wie ist die Farbigkeit einer Geschichte? In diesem Fall ist sie bläulich, grau und nebelig-weiß oder nachtschwarz mit all den Zwischentönen. Celeste … Die Stadt der Wolken und Winde weiterlesen

Von der Zukunft her

Der Klick zum Pixie „Von der Zukunft her“ Wortmagie, in jede Richtung – ich kann mir Hürden und Steine oder Blumen auf meinen Weg sprechen. Über erstere muss ich dauernd drübersteigen, letztere locken. Auf diesem Weg kann man ganz weit gehen, in die Zukunft hinein, in Möglichkeitsräume. Das macht empfänglich für die Geschichten, die dort keimen. Die Geschichtenheilkunst arbeitet so, weil in diesem großen Zukunftsraum alle Werdekräfte mit ihrem ungeheueren Potenzial zu Hause sind. Es ist ein gigantischer Spielraum, ein Gestaltungsfeld, ein Potenzialitätsreich. Die SchamanInnen sagen, ebenso wie die Leute aus der Quantenphysik, dass wir, wenn wir diese Potenziale erkennen, … Von der Zukunft her weiterlesen

Erzähltes Land

Klick zum Buch „Die Geistertänzerinnen“ Es war einmal so, dass das Land besungen wurde, dass die Geschichten, die in der Erde, den Hainen, den Flüssen waren, erlauscht und erzählt wurden. Alles hält Geschichten, Mythen, Sagen, Lieder bereit, jeder Ort mit den Steinen, dem Regen, den Hecken. Ebenso wie in Geschichten Orte sind. Geschichten gehören zum Land, sie machen es aus und andersrum. Und wir, sind wir noch Indigene? Also irgendwo beheimatet? Eingeborene? Falls nicht, können wir es werden, es ist uns nicht verwehrt. Denn es heißt nichts anderes als tief verbunden zu sein mit einem Ort, einer Landschaft. Manche sind … Erzähltes Land weiterlesen

Ramadama und Restlverwertung

Weil mir gerade nicht wirklich was Kluges einfällt, habe ich angefangen, Schubladen auszuräumen und die Schnipsel und Reste von den Pixiebüchern auszumisten. Dabei legte sich manches spielerisch nebeneinander und wollte bleiben. Es darf schmarrig sein, das ist ein guter Einstieg für neue Geschichtenspuren. So mache ich es auch hin und wieder mit den Kleiderschränken. Von den aussortierten Kleidern Teile rausschneiden und neu zusammensetzen. Geschichtengewänder werden es, weil sie sehr unterschiedliche Reisen und Wege zurückgelegt haben und sich im Tragen des Flickengewands auf einmal etwas ganz Neues her erzählt. Texte und Fäden, Wortgewebe, Text-iles, Bildgespinste, Geschichtenfelder – das nimmt meine Nase … Ramadama und Restlverwertung weiterlesen

Wirrwarr – Geschichtenerfrischung

zum Wirrwarr-Buch – Klick In der Reise zur Närrin habe ich einen Text zu Geschichten und dem Verrücken geschrieben: Wortströme, Werbetexte, Falschnachrichten, Gebrauchsanweisungen, Pin-Nummern, Formulare – manchmal ist es wie im strömenden Regen stehen. Es prasselt auf uns ein, schnell, immerzu strömend, bis man auf die Haut durchweicht und zugetextet ist. Es ist die tägliche Routinekost unserer Zeit. Da wäre eine Leerung wünschenswert. Papierkörbe bieten sich an, Wertstoffhöfe und Geister, welche den entleerten Raum bewohnen möchten. Vieles ist verrückt in unserer Zeit. In solchen Zeiten braucht es das Verrückte selbst, um dem gut zu begegnen. So wie nur die MeisterInnen … Wirrwarr – Geschichtenerfrischung weiterlesen

Vom Westen in den Osten getragen

Zum Buch „Angeschaut, freigegeben“ – Klick Der Westen im Lebensrad ist die Heimat des Erzählens der eigenen Geschichte, der Ort der Innenschau. Dort beginnen wir, die Geschichte über uns zu erzählen. Dort wird uns unsere Geschichte bewusst. Sie bekommt Worte. Sie wird gespürt. Es ist die Zeit des Herbstes, des Erinnerns. Daraus weben sich die Geschichten. Klarheit wächst an diesem Punkt im Lebensrad in die Menschen, in uns hinein. Über das, was wir sind, was wir gut können, was nicht, was wir mögen und was nicht. Darüber, was unsere Werte sind und was die eigenen Gaben. Gefühle bekommen Worte. Warum … Vom Westen in den Osten getragen weiterlesen

Schöpfungsgeschichten

Klick zum Film Sie sind allgegenwärtig. Wir finden sie in Familien, Kulturen, Gemeinden, Städten, Ländern, bei Firmen und Einzelpersonen. Es scheint, als bräuchten Menschen Schöpfungsgeschichten, Geschichten über den Ursprung, Geschichten, die Antwort geben auf die Frage: „Wie hat etwas angefangen? Wie sind wir ins Leben gekommen? Wie sind wir xy geworden?“ Die großen Schöpfungsgeschichten wie die Bhagavad Gita, die der First Nations, die Genesis, die Edda und andere, sind erhellend, um zu verstehen, auf welcher Basis Gemeinschaften und Kulturen gründen. Die persönlichen Schöpfungsgeschichten finde ich jedoch noch viel interessanter für Wachstum und Heilung. Was erzählt denn unsere Familie über unsere … Schöpfungsgeschichten weiterlesen

Der Geschichtenbaum

Zum Buch „Der Geschichtenbaum“ – Klick In manchen afrikanischen Kulturen gibt es eine besondere Geschichtenheilweise. Sie wäre sehr einfach auf fast jeden Teil dieser Erde übertragbar. Der Boden dieser Geschichtenheilweise ist das Wissen, dass sowohl das Zuhören, als auch das Erzählen einer Geschichte heilen kann. Auf diesem Boden wächst der Geschichtenbaum. Er wird von einer alten Heilerin gehütet. Die Heilerin ist eine der Alten, eine Großmutter. Sie hütet den Baum. Das ist ihre Aufgabe. Obwohl die Leute sagen, sie gehen zur Geschichtenheilerin, so ist ihre Anwesenheit und ihr Bezeugen vergleichsweise zum Baum unerheblich. Die geheimnisvolle Mensch-Baum-Symbiose macht es möglich, dass das Leiden … Der Geschichtenbaum weiterlesen