Mein Japan

Die Nachrichten verblassen, Informationen werden weniger, die Bedeutung und Herausforderung bleibt. Japan ist da, ich halte es in Händen, kann es befühlen, kann mich ins Innere wagen. Mein Japan. Wenn ich das Japan in mir öffne, dann schaue ich in einen Spiegel, finde Verletzlichkeit, Berührbarkeit, finde viele Schattenspiegel. Ich finde mein Japan und ich kann es nicht einfach entsorgen. Dieser rote Ball hat mich anders auf die Welt, auf mein Dorf blicken lassen. Etwas ganz Zartes ist da, ein andererWeiterlesen

Werkprozess IV – Tagesgeschehen und Weltereignisse

Parallellaufendes, mein Alltag, Katzengeschichten, Vortragsvorbereitung, Frühlingssonne und die Nachrichten über Japan, das, was sich herschwingt, was parallel geschieht an Gedanken, Gefühlen, Fragen, Antwortlosigkeit. Überprüfung von dem anderen Strang, dem Alltäglichen. Sie durchdringen sich. Der Werkprozess ist bald abgeschlossen. Jetzt ist noch einmal ganze Katzenkraft gefragt. Teachings für mich – bereits erledigte Dinge können schnell noch einmal gemacht werden müssen, „bleibe dabei ruhig und emotionslos,“ sagt Katalina und bespielt das Bild. Die Kralle ausgefahren, ein Loch im Stoff, mühsam Gebügeltes zerknautscht,Weiterlesen

Die Geschehnisse dieser Tage

Japan. Manches macht mich erstmal sprachlos. Ich sehe die Bilder, nehme Worte auf und begreife all das nur oberflächlich. Es sickert tiefer und wie jetzt, bei dieser weiteren Katastrophe unserer Weltengemeinschaft, merke ich, dass es größere Zusammenhänge gibt, komplexere, die das übersteigen, was ich sonst so sicher aufnehmen und einordnen kann. Ich nehme es wahr und dennoch begreife ich es nicht, nicht in einem ganz tiefen Fühlen und Verstehen. Joanna Macys Arbeit ist mir dabei sehr wichtig. Eine Arbeit, dieWeiterlesen