Auswandern

… werde ich nicht. Nicht, weil es nichts Besseres gäbe wie freie Gefilde, Demokratien oder bürokratisch oder wettertechnisch Angenehmeres. Das ist es nicht. Sondern weil es dort, wo es schwierig wird umso mehr gefragt ist, da zu sein und zu versuchen, für das zu gehen, was mir wichtig ist, wofür das Herzfeuer brennt. Den Platz einnehmen, der der ganz eigene ist. Ich gebe zu, ich habe schon ein recht ausgefeiltes Bild gehabt, wie freudvoll und erfüllend und beglückend es ist, meinen Platz einzunehmen und das zu geben, was speziell ich zu geben habe. Es stimmt auch teilweise. Teilweise, weil ich … Auswandern weiterlesen

Unterwegs als …

Als wer bin ich im Weltgeschehen unterwegs? So oft wie seit einem Jahr bin ich wohl noch nie im Sturm gestanden – Stürme von Zorn und Antwortlosigkeit, von Empörung und Hirnverknotung, Auf-nix-mehr-Lust-Strecken und immer wieder Seelenmüdigkeit.  Ein merkwürdiger Zauberschalter ist die meiner Rolle. Damit gelingt es, den Schalter umlegen (zumindest relativ oft, wenn ich mich daran erinnere). Was, wenn ich eine Medizinfrau wäre und für die mich umgebenden Menschen, für mein Dorf, für die Wege unserer Gemeinschaft zuständig wäre? Was, wenn das mein Beruf, meine Aufgabe wäre. Da gehe ich schlagartig in eine ganz andere Haltung und bin mit anderen … Unterwegs als … weiterlesen