Wildnisduft

In der Wildnis gibt es keine festen Pfade, die Wege bahnen wir uns selbst. Intuition ist gefragt, weil wir auf keine Landkarten zurückgreifen können. Manchmal ist es unwegsam, manchmal nicht. Auf alle Fälle lässt uns die Wildnis in die eigene Kraft hineinwachsen. Die alte Hagazusse, die Zaunreiterin, die Tunritha ist mit einem Bein eine Frau der Wildnis. Sie klopft die Intelligenz der natürlichen Wildheit in uns wach. Wir können ihr vertrauen. Die Wildnatur braucht eine wirkliche Beziehung zu ihr und zu uns selbst. Nur so heilen die Verletzungen, welche die Zivilisationszähmung verursacht hat. Die langen Nächte, der Winter, die Felle … Wildnisduft weiterlesen

Wenn der alte Sommer geht

September, Altweibersommer. Der Sommer ist alt. Wenn ich den alten Sommer tanze, weiß ich, dass es nicht mehr mein Lebensfeuer ist, dass ich am Schwarzmondfeuer sitze. Gedanken zum alten Feuer. Vielleicht spüren wir das Nicht-initiiert-sein im Alter hin zu den Ältesten nochmal schärfer als das Nicht-initiiert-worden-sein in unsere Medizin. Weil es auf den weissen und den roten Lebenswegen noch mehr Lehrende gab, sind wir in unsere Medizin noch mehr geführt und begleitet worden. Im alten Nordland wird es stiller und es sind weniger unterwegs. Je weiter wir auf dem Lebensrad gehen, umso dünner wird die Luft, wie in den hohen … Wenn der alte Sommer geht weiterlesen

Die Feuer

Dieses Jahr vermisse ich meine Freude, in den Herbst zu gehen. Herbst und Winter brauchen die starken Feuer, die alte Glut, die Innenkraft und die fehlen mir. Eine immer kälter werdende Welt zehrt. So viel mit Substanz hat kein Gewicht mehr, ist so dünn, so zart. So viel zu essen gibt es gar nicht wie es bräuchte. Das Feuerholz ist rar, vor allem das gute, das die richtige Wärme bringt und das lange brennt. Wir werden an den weniger werdenden Feuerstellen zusammenkommen müssen, uns wärmen und berühren, Geschichten teilen, Pläne schmieden, miteinander ehrlich sein im Weinen und im Feiern. Von … Die Feuer weiterlesen