Eine Suppengeschichte

Als die bewegten Zeiten kein Ende nahmen, begannen die Menschen unruhig zu werden. Es gab Anzeichen dafür, dass es ein harter Winter werden würde und mit ihm kamen Ängste, Mutlosigkeit und Verzweiflung, denn es würde bald so weit sein, dass es viele nicht mehr bis ins Morgen schaffen.  In der Nähe lebten zwei Schamaninnen. Die Frauen des Dorfes beschlossen, die Schamanenschwestern aufzusuchen und um ihre Hilfe zu bitten. Diese sagten den Frauen: „Kommt am dritten Neumondtag wieder, mit allen Menschen eurer Gemeinschaft, und bringt alle einen Löffel, eine Suppenschale und einen Stein mit. Wir werden für euch eine Steinsuppe zubereiten, … Eine Suppengeschichte weiterlesen

Eine wirre Zeit

Nichts wissen und keine Antworten haben, das ist nachwievor der Zustand, den ich in diesen seltsamen Zeiten unserer Weltengemeinschaft erkunden darf in Bezug auf Wahrheit und die Woher-Wohin-Geschichten, auf das „was tun, was lassen, wie unterwegs sein“. Es ist ein Tanz zwischen irrlichternd und ganz still, tastend und behutsam, im Versuch Gleichgewicht zu halten. Der Boden, den ich unter mir spüre, ist weich, er gibt nach und manchmal denke ich, was, wenn es schon längst kein Boden mehr ist, sondern Messers Schneide. Ich höre viele unterschiedliche Geschichten und ergründe für mich die Wahrheit darin. Objektiv gibt es eh nicht. Nichts … Eine wirre Zeit weiterlesen