Schrattratsch

In einer Berliner Zeitung erscheinen interessante Meldungen. Die Künstlerin und Aufdeckungsjournalistin Pia Hausmann im Schrattratsch: „Es ist uns zu Augen gekommen, dass in Bayern drei heilige Schrat-Königinnen gesichtet wurden. Sie erschienen um die Weihnachtszeit in einem Blog / Block der WordPresse und pressen sich dort in Worte. Sie suchen den Weg nach Wiesbaden in ein Museum und hoffen, dass die Sache unter einem guten Stern steht. Dies wiederum brachte Aufruhr nach Berlin, denn schon vor langer Zeit wurden dort zwei heilige Königinnen-Schrate gesehen. Ihnen ist aber sowohl Wiesbaden, als auch ein Museum völlig egal. Was mag ihre Botschaft sein? Wohin führt ihr … Schrattratsch weiterlesen

Katzenhaus Fortsetzung

Weitere Radierungen sind entstanden zum Katzenhaus und dem Schrättl-Talk. Ob die Radierungen im Museum gezeigt werden ist fraglich, weil es viel zu viel Zeug ist, das wir haben. Vielleicht werden sie erst im Sommer aufgehängt. Den Katzenschraten aus dem Katzenhaus ist es egal, sie sind so mit sich und ihren Besuchen beschäftigt. Wie mit dem Besuch des Katzenschrättleins namens „n“. Es heißt klein n, weil es noch klein ist und wenn es groß ist, heißt es groß N. Andere Besuche kommen auch noch. Dies Bilder sind die Fortsetzung von under pressure, dem Holperstolper-Weg mit der Frottage-Radierung. Under pressure ist ein Film aus dem … Katzenhaus Fortsetzung weiterlesen

Ist Katalina ein Schrat?

Katalina kommt punktuell ins Spiel, immer wenn sie will und nie, wenn sie nicht will. Das hätte sie mit sich für diese Inkarnation so vereinbart. Sie sagt, wenn die Himbeermaus, mit der sie eng befreundet ist, zum Film geht, dann sie auch. Dieser Schratefilm ist nicht besonders aufregend und er hat gewisse Längen, wegen Katalina. Es ist unklar, ob es sich bei ihr um eine Katze handelt oder um einen Katzenschrat. Das war von Anfang an so. Sie sieht die Geister im Haus, sie kann lachen und nachts singt sie manchmal. Das klingt, als würde von weit her eine Frau … Ist Katalina ein Schrat? weiterlesen

In den Schrättl-Talk hineinwachsen

Inga, Mea und ich arbeiten an den Papiergewändern. Manches will überhaupt nicht gelingen, schaut völlig blöd aus oder scheint die ultimative Lösung zu sein und beim ersten Einkleiden löst es sich auf. Wir haben nicht gelernt, wie man aus Zeitungen Röcke macht, das ist Neuland. Ein Nachmittag ist den Kopfbedeckungen gewidmet. Die Schrate sind eigen, sie wollen, wenn sie durch uns sprechen, auch entsprechend behutet sein. Alle wollen Antennen. Das bräuchten sie, Geweihe, Hörnli oder Antennen. Anproben, lachen, rumfaxen, die Schrate einladen, mit ihnen in Kontakt gehen. „Gell, das wird öffentlich“, wir verhandeln, damit es ein bisschen kontrollierbarer wird. Stunden … In den Schrättl-Talk hineinwachsen weiterlesen

Asia-Schrate

Zu den Asia-Schraten, den Yōkai, gehört Yuki Onna, sie wollte ein Bild, genauso wie eine Berghexe. Ein Schrättli braut Kirschlikör und das Vogelschrättli ina kennt sich mit wunden Punkten aus. Mit den Schraten ist das so eine Sache, wie ein aufregender Tanz, bei dem es keine feste Choreografie gibt. Sie möchten, dass man mit ihnen kommuniziert, sie besucht oder mit ihnen am Tisch sitzt und sich Geschichten oder Kirschlikör einverleibt. Asia-Schrate weiterlesen

Frau Wolf und die Schrazen

Mit den Schrättlis kamen Kindheitserinnerungen, wie an die alte Nachbarin Frau Wolf. Es gibt bei uns im Bayrischen ein halbes Schimpfwort, „Schraz“. Das gehört zu der Geschichte, die ungefähr so ging: Wir waren sehr viele Kinder ringsrum und wir haben gerne draussen gespielt. Der Frau Wolf waren wir zu viele und zu laut, deshalb hat sie uns „elende Schrazen“ genannt (falsche bayrische Pluralbildung!). Damit konnten wir leben. Wenn der Ball zum zigten Mal in ihren Garten gefallen ist, hat sie ihn weggenommen und ist samt Ball im Haus verschwunden. Ich habe meiner Mutter gesagt, was los ist und, dass wir den Ball … Frau Wolf und die Schrazen weiterlesen

Schrate-Sixpack

Hier stellt sich ein dynamisches Schrate-Sixpack vor. Sie sind auf Nahrung spezialisiert. Nahrung inspiriert diese Schrate, emotionalisiert sie oder lässt sie hochphilosophische Forschungen betreiben. Ein tanzendes Schrättli hat eine Perfrmance mit einem Schokoriegel gemacht und diesen gestemmt, herumgewuchtet und dann tanzend verzehrt. Eine Müsliriegelperformance sei dagegen richtig eingeschlafen, meinte es. Das hat die anderen angelockt, die sich abbilden lassen wollten. Schrate-Sixpack weiterlesen

Coyote und die Herausforderungen

Die Jahresausstellung in 2015 im frauen museum wiesbaden – eine verrückte Geschichte, denn ich wollte kein Projekt, kein Konzept, Strukturen auflösen und auf einmal dreht es sich genau dahin. Planungen über die Hängung, Vorbereiten, Termine und alles, was es zu vermeiden galt. Wie damit tanzen? Ich stelle mir das Gesamtprojekt Jahresausstellung als Wesenheit vor, mit ganz vielen Schrättlis, die dazugehören, mit Menschenwesen und dem Film found, der ja viel vorweggenommen hat (ich hätte mir meinen eigenen Film genau anschauen sollen, bevor ich mich ins Geschehen stürze). Diese Wesenheit entpuppt sich als Gestaltwandelwesen, als uneindeutig, wie nicht zu greifen. Sie entzieht sich, … Coyote und die Herausforderungen weiterlesen

Schrate 4

Diese Schrättlis haben ein etwas anderes Aussehen. Auch da gibt es keinen roten Faden. Eines ist spezialisiert auf verlorene Träume, ein anderes rollt das Geschehen von Shoppingtouren her auf. Eines erzählt Geschichten und eines versteht sich aufs Heiligsein. Wer gerne heilig sein möchte, könnte von ihm was lernen, wie man sich am besten kleidet, was der passende Gesichtsausdruck wäre und welche Vorteile sich aus dem Heiligsein ergeben. Die, die nicht heilig sein wollen, die könnten mit dem anderen shoppen gehen. Schrate 4 weiterlesen