An der Tankstelle

Zeiten wie diese brauchen ein gutes Energiemanagement. Die Närrin empfiehlt eine Tankstelle, das wäre das Naheliegendste. Ich gehe an eine große Tankstelle. Dort gibt es verschiedenste Energietankversprechen. Überall steht es: Energy Drink, Power, Boost, Maxx, Turbo. Und Sprit natürlich. Treibstoff klingt nochmal anders. Ich will genau hinschauen, wo ich Energie tanke und was der Stoff ist, der mich treibt. Ich stehe und schaue, was kommt. Fragen, natürlich. Sie kommen immer, wenn ich lang genug stehe. Was gibt mir Energie? Wo sind meine Tankstellen auf der roten Straße des Lebens? Welches sind gute Rast- und Tankstellen auf den weiten Lebensreisen? Wo … An der Tankstelle weiterlesen

Verrückungen

Lasst uns Verrückungen vornehmen, da, wo wir den Impuls haben. Wir könnten dort, wo es uns anspringt, verrückende Dinge tun. In Zeiten, in denen es immer enger, unfreier und irrsinniger wird, sind Verrückungs-Geschichten heiss. Im besten Fall streuen wir heilsame Samen ins Betriebssystem der Gewohnheit. Wo auftauchen und dabei wunderliche und überraschende Dinge tun oder sagen, Unerlaubtes wagen, den Finger auf die Sollbruchstellen legen, Routinen aufkündigen und die festen Wege verlassen. Mit Herzfeuer, mit Witz in den Augen, mit Lippenstift auf den Zähnen. Liebesrebellisch bleiben Verrückungen weiterlesen

Gedankenspuren

Gedankenspur Nummer einsZum Glück ist nix fix in diesem Forschungsprojekt Menschsein. So schwierig ich das mit dem dauernden Wandel oft finde als Starrsinnige – im Moment erleichtert es mich, zu wissen, dass die Winde wieder drehen werden. Wenn es genug sind, die einen wirklichen Wandel wollen? Wenn genug Planeten im Wassermannfrauzeichen den freien Geist entfalten? Wenn … ? Jedenfalls steht im Inkarnationsvertrag “Nix is fix“ und darauf poche jetzt ich mal. Gedankenspur Nummer zweiIn Zeiten, in denen so viel vom Vertrauten ausgehebelt ist und von dem, was ich dachte, dass etwas mehr Bestand und Wert hat, sogar gesetzlich verbrieft – … Gedankenspuren weiterlesen

Lustvoll-verrücktes Schmarrnmachen

Zur erfolgreichen Versinnlosung bringt Sabine ein Buch von Keri Smith ins Spiel. Ein Buch, das wir bekrikseln, in das wir Löcher reinbohren, Kaffeeabdrücke machen und Kleckse. Wir machen alles, was man mit Büchern nicht machen sollte. Es wird ein Unsinns- und Kunstopfer. Mit dem Schmarrnbuch in der Dorfwirtschaft beim Essen. Vom Nachbartisch aus beschrieben, weil sich dort kurzzeitig Fassungslosigkeit breitmacht. Zwei Frauen kommen, nehmen aus ihren Handtaschen Bücher raus. Aha. Es könnten intellektuelle Frauen sein. Sie sehen ganz normal aus und fallen auch sonst nicht weiter auf. Dann aber reißen sie eine Seite aus dem Buch, zerknüllen sie, stellen das … Lustvoll-verrücktes Schmarrnmachen weiterlesen