Der Sommer, das Leben und Ich

Ich habe einen Kurzfilm über Kunst und sommerliches Leben gemacht: Der Sommer, das Leben und Ich Leben kosten, Sommer essen. Sommergeschichten sammeln für die Winterzeit. Eine rote Sommerschale auf dem Tisch des Lebens. Eine ErInnerkiste in die Sommergeschichtensammelstelle legen. Wenn die Winterabende lang und kalt sind, werde ich das Rosenrot hervorholen, den Blütenduft einatmen, über Erdbeerlippen lecken und mich wärmen lassen von den Geschichten des Sommers. Der Sommer, das Leben und Ich weiterlesen

Blütentanz und Musenkuss

Ich habe einen kleinen Frühlingsfilm gemacht, in dem ich Kunst als kreativen Lebensprozeß zeigen will. Kunst, die sich mit dem Leben verbindet, die es ausdrückt, die dem Fluss des Lebens folgt, dem Frühling, den Gezeiten. Frühlingskraft rufen, sie werden. Kirschblütenduft tanzen, die Lebensgeister herbeirasseln, sie malen. Das Spiel mit dem Wind, getanztes und gemaltes Gelb. Sich vom Frühling gewanden, führen, bewegen lassen. Hier klicken Die Musik ist von Sylvia Kirchherr, einer wunderbaren Musikerin und Freundin. www.viva-lavida.de Blütentanz und Musenkuss weiterlesen

Ein digitaler Schub

Die Rauhnachtsimpulse sind seltsam. Dieses Jahr kam ein mächtiger digitaler Schub, ganz entgegen aller Rauhnachtsnormalitäten. Falls in den Rauhnächten überhaupt etwas normal ist. Dieser Schub hat mein Buch Kunst – Magie – Heilen zum E-Book gemacht. Und jetzt ist es digital zu erwerben, der gesamte Text der gedruckten Ausgabe und ein paar Bilder. E-Book Kunst – Magie – Heilen Wenn du Lust hast und dir das Buch gefällt, dann freue ich mich sehr über eine Rezension, weil gute Rezensionen einen so richtig nach vorne werfen. Meine Mutter kann ich schlecht fragen und Katalina schreibt so ein Zeug, dass es besser … Ein digitaler Schub weiterlesen

Küchen-Butoh

Der Film, den ich zusammen mit Mea v. Eyb und Inga Degenhart und musikalischer Begleitung von Sylvia Kirchherr gemacht habe, ist jetzt auf meiner Website zu sehen. DER FILM Zuerst habe ich gesagt, dass ich eine Filmemacherin bin. Weil ich ja bis dahin keine war. Ich hab´s gesagt, damit es dann auch so ist. Angefangen habe ich mit Handkamera und Selbstauslöser. Weil – wir waren nur zu dritt und wollten alle mitspielen. Ich habe mit dem Material gearbeitet, das drauf war. Ich habe Anschnitte kultiviert, es könnte mein Markenzeichen sein, ebenso wie die kleinen Brüche. Jetzt bin ich eine Filmemacherin. Küchen-Butoh weiterlesen

Auskehr von Schamaninnen, Hausfrauen und anderen Merkwürdigen

Den Tanz meiner langen Reise durch Social Media zu Ende getanzt. Gefeiert, gelacht, erzählt, orakelt. Eine bunte Wäscheleine als Reiseweg gespannt und die Stationen nochmal benannt und aufgehängt. Wenn ich im Dirndl bin, dann kommt das Bayrische automatisch. Dann kann ich gar nicht mehr richtig im Hochdeutsch erzählen. Und wenn ich zu viel Heiligsachen an die Wäscheleine hänge, dann reißt sie. Das wird dann fast ein Slapstick auf Bayrisch. Im Museumstreppenhaus hinauf in die Ausstellung. Wir spulen uns hoch, begleitet von Franca Wechsler und ihrem Berimbao. Sie war überraschende musikalische Gästin und hat mit Trommel, Gesang und Berimbaoklang gezaubert. Im … Auskehr von Schamaninnen, Hausfrauen und anderen Merkwürdigen weiterlesen

Reiseende und Wildnis

Die schamanische Kraft im Alltag – die Ausstellung im frauen museum wiesbaden klingt Ende Oktober aus. Sie ist, wie das Buch, aus dem Blog entstanden. Jetzt merke ich, dass der Blog mit dem Ausklingen auch loser wird. Ein Monatsblog vielleicht. Es ist was gerundet, durchwandert – das Land Web 2.0 oder Social Media. Nach zwei Jahren Reise komme ich hier wieder im Herbst an. Viel verstanden habe ich in den neuen Ländern, Erfahrungen und Landkarten im Gepäck mit zurückgebracht, neue Begegnungen und kostbare Geschenke gehören dazu. Jetzt wende ich mich neuen Landstrichen zu, den Wildnisgegenden. Möglicherweise gibt es da lange … Reiseende und Wildnis weiterlesen

Kramerladen, Bügeln und Sonstiges

Die Schachteln sind voller Schätze im alten Kramerladen in Curelos. Seit Jahren. Entdecken, in Zeitlupe die Behältnisse öffnen und Kreiden, Haken, Knöpfe befühlen. Kunden anlocken und Waren anpreisen. Ich darf die längst geschlossenen Räume bespielen, betanzen. Zeit verliert sich. Viele Häuser stehen leer, ich finde eingefrorene Momente, eine aufgeschlagene Zeitung, Kinderspielsachen, ein Bügeleisen, das sogar noch geht. Bewegungstempi ändern, Gesänge zu den Räumen finden, laut vor mich hinsingen, was ich lese und nebenbei mein Kleid bügeln. Wie ein absurder Traum ist es, in den die Leute kurz reinschauen und alles ganz normal finden. Das finde ich besonders. Mit dem rosa … Kramerladen, Bügeln und Sonstiges weiterlesen

Fliegender Wechsel

Von drei intensiven schamanischen Wochen, von Kunst und Frauengemeinschaften Richtung Spanien, in die völlige Programmlosigkeit. Noch nicht einmal die Weinernte mache ich mit, weil es zu früh ist. Auf alten Pfaden herumstromern, Sommerfeuer und Berge, die Meigas, die galizischen Magierinnen rufen, den Katzen zuschauen, Patcheran trinken und aufs Meer schauen. Die Reise wird mich in den westlichsten Teil, ans Ende Europas, bringen. Es ist eine Westreise, was auch immer das sein wird. Ich habe keine Pläne und fahre einfach mal los. Fliegender Wechsel weiterlesen

So könnte es sein

Die Kraft der alten Heilerinnen – eine tiefe Forschungszeit mit den Frauen am Feuer. Eine Potenzialentfaltungsvision schwingt im Raum. Wir leben in einer tragenden, heilen Gemeinschaft, die es versteht, die Gaben der Menschen zu erkennen und erblühen zu lassen. Schon bei den kleinen Kindern wird ihre Einzigartigkeit wahrgenommen. Die Älteren fangen an, sie zu beobachten und behutsam in genau dem zu fördern, zu initiieren, was sie ausmacht. Die einen können besonders gut mit Tieren oder Pflanzen kommunizieren, andere verstehen sich aufs Träumen, manche bringen die Medizin der Langsamkeit mit. Es gibt welche, die sich beim Zubereiten von heilsamen Mitteln auskennen … So könnte es sein weiterlesen