Fliegender Wechsel

Von drei intensiven schamanischen Wochen, von Kunst und Frauengemeinschaften Richtung Spanien, in die völlige Programmlosigkeit. Noch nicht einmal die Weinernte mache ich mit, weil es zu früh ist. Auf alten Pfaden herumstromern, Sommerfeuer und Berge, die Meigas, die galizischen Magierinnen rufen, den Katzen zuschauen, Patcheran trinken und aufs Meer schauen. Die Reise wird mich in den westlichsten Teil, ans Ende Europas, bringen. Es ist eine Westreise, was auch immer das sein wird. Ich habe keine Pläne und fahre einfach mal los. Fliegender Wechsel weiterlesen

So könnte es sein

Die Kraft der alten Heilerinnen – eine tiefe Forschungszeit mit den Frauen am Feuer. Eine Potenzialentfaltungsvision schwingt im Raum. Wir leben in einer tragenden, heilen Gemeinschaft, die es versteht, die Gaben der Menschen zu erkennen und erblühen zu lassen. Schon bei den kleinen Kindern wird ihre Einzigartigkeit wahrgenommen. Die Älteren fangen an, sie zu beobachten und behutsam in genau dem zu fördern, zu initiieren, was sie ausmacht. Die einen können besonders gut mit Tieren oder Pflanzen kommunizieren, andere verstehen sich aufs Träumen, manche bringen die Medizin der Langsamkeit mit. Es gibt welche, die sich beim Zubereiten von heilsamen Mitteln auskennen … So könnte es sein weiterlesen

Übergänge

Ein großartiger schamanischer Aktivurlaub im Schwarzwald. Wetterwilde Initiationswege – weit geflogen, tief gegangen, geschnitzt, erzählt, getanzt, verschmolzen, zutiefst genährt wieder hier angekommen für eine kurze Zeit, in der alle Mails und Telefonate beantwortet werden wollen, in der Koffer aus- und Kisten eingepackt werden wollen. Morgen beginnen die Seminarwochen in der Blumenschule. Es ist alles eine gute Übung in Präsenz. Mich dem ganz hingeben, was gerade ist. Nicht abdriften ins Morgen oder zu den wunderbaren Tage von Gestern. Mich ganz dem widmen, was es als nächsten Schritt braucht. Präzise und langsam bewege ich mich, weil das die beste Weise für mich … Übergänge weiterlesen

Erfüllte Sommerzeit

Der Sommer ist gerade reich, sonnensturmbewegt, angefüllt mit Feuern. Pack den Moment, das sagt er mir gerade, lass dich ein, geh, tu den nächsten Schritt. Und so fliege ich mit einem Boot in den Himmel, seltsam neuverbunden, bereits hinter der Schwelle in der Wildnis. Maskenfeuer, Abschied und Neubeginn in einem Moment. Die großen Feste besuchen, feiern, staunen, nebenbei packen für den schamanischen Aktivurlaub im Schwarzwald. Das Lechgautreffen aller Trachtengruppen von den Bergen, vom Lech, dem Huisigau, dem Ammersee hinauf Richtung Ebene, das war eindrücklich, schön, lebendig. Zwischendurch bin ich mir vorgekommen wie im Altai bei El Oyin, wenn sich der … Erfüllte Sommerzeit weiterlesen

Veränderzeit

Schnell geht es nicht, in die Wildnis zu gehen. Es braucht gute Vorbereitungen. Die Fährte ist aufgenommen. Sichten, riechen, horchen, ein Schritt, behutsam, wieder hinspüren, weil dann erst klar wird, wohin der nächste Schritt getan werden will. Mit allen Sinnen unterwegs sein, sehr genau den Ruf hören, ihm folgen und überhaupt nicht wissen, wohin es geht. Ich ehre meine Arbeit, mein Wirken mit einem Ort. Meine Bücher aufstellen, Blumen dazu, Lakshmi, Bilder, Repräsentantenteile für meinen gegangenen Weg. Staunend schaue ich auf das lange Regalbrett. Sichtbar ist es. Ich will die Spirits, die Buchwesen ehren, mich selber wertschätzen. Das mit dem … Veränderzeit weiterlesen

Blumen, Ritual und mehr

Es ist gerade viel Zeit, ich lebe ganztägig und der Sommer breitet sich aus in mir. In der Blumenschule, beim Ratschen, Hollerschorle trinken mit Eis und Blumen, viel miteinander lachen, Luisas Vortrag, ein schönes Ritual im Gewächshaus mit schamanischem Jodeln. Luisa, die immer so spielerisch ganz tiefe Schichten berührt, die herzlich und frei so viel anbietet. Da ist sehr viel Wildnis, die ich einfach köstlichst finde. Zum Glück schreibt Luisa all ihre Bücher. Gewitter und Sonnenschein, alles genau zum rechten Zeitpunkt, ein reicher Abend. Ein Satz klingt sehr nach. „Von allem weniger“. Weniger Zeug, weniger Tun, weniger Antreiben …….. ganz … Blumen, Ritual und mehr weiterlesen

Im Sommer angekommen

Den Boden für die Wildnis bereiten – wenig Computer, Entscheidungen treffen, was ich abhäuten werde und es Schritt für Schritt kundtun. Sommer kosten gehört auch zur Vorbereitung, Blumen essen und Düfte geniessen, kajaken, lange aufs glitzernde Wasser schauen, Strassenfeste besuchen und Freundinnen, mich in einen Hut verlieben, obwohl ich keine Hutträgerin bin. Der Sommer hat viel Süße und ich verleibe sie mir in Form von langen, blauen, saueren Spinnenbeinen ein, die es in Cisars Wahrenhaus gibt. Barfuß gehen und neue, bunte Orte aufsuchen gehört gerade zur Vorbereitung des Wildnisweges. Die Beeren auch. Und die zaubrischen Wildblumenwiesen, die als Subventionswiesen vor … Im Sommer angekommen weiterlesen

Erste Schritte

Weiter Richtung Wildnis. Es zieht mich zum Unmittelbaren, Direkten, zur Begegnung, Erfahrung. Deshalb mag ich die Seminare gerade sehr. Das virtuelle Scheinwerferlicht gehört nicht zur Wildnis, Sonnen- und Mondinlicht schon. Ich habe etwas Seltsames gefunden, eine Rankingliste für alle Websites, ob die Tendenzen nach oben oder unten gehen, es sieht ein bisschen aus wie bei Aktien und den Kursverläufen. Und es gibt auch einen Preis, den die Website wert sein soll, als wäre sie ein verkaufbares Produkt. Dabei hat es nicht mal die Eigenschaften, die ein Produkt ausmachen. Wegen der Zeitweitung mit den Artikeln habe ich lauter rote Pfeile nach … Erste Schritte weiterlesen

Der Ruf der Wildnis

Die Dynamiken des Lebens – ganz fein, fast unmerklich spüre ich eine Schwelle. Noch liegt nur ein Dufthauch in der Luft und ich sitze an einem Übergangsfeuer. Hinter der Schwelle könnte die Wildnis sein. Genau weiß ich es nicht. Viele Jahre bin ich jetzt an meinem Platz – in Gemeinschaften und damit beschäftigt, Meines zu erkunden, zu verfeinern, einzubringen. Jetzt ruft etwas Neues. Was und wohin ist unklar. Es könnte der Ruf der Wildnis sein. So stricken sich die Lebenswege, so sehen Initiationswege ja eigentlich aus und indigene Gemeinschaften kennen das, nur unsere halt nicht so. Auf- und Abtauchen – … Der Ruf der Wildnis weiterlesen

Wir lieben Fußball

Es ist das Ende der großen Regenzeit, letzte Seen zeugen noch davon. Der Blick geht weiter Richtung Horizont, wir gehen zu den Wolken, zu den Bergen und ins Land der Sonne. Die Aussichten sind gut, die lange Zeit der Kälte wird bald vorbei sein. Die Wege sind frei und die Ohren hören nur Wind und Vogelgezwitscher. Es ist die Zeit, in der die Menschen Fußball schauen, eine schöne Zeit, die uns gefällt. Wir kennen die, die jetzt auch aus ihren Hütten kommen, um die Gunst der Stunden zu nutzen. Auf leisen Pfoten oder schnellen Rädern ziehen wir unsere Bahnen, wünschen … Wir lieben Fußball weiterlesen