Trancetechniken oder nicht jede Katze, die im Regen steht, will gerettet werden

Ich wieder. Ob ich den Blog übernehme? Warum man immer wegfahren muss, um zum Beispiel ausgefeilte Trancetechniken zu lernen, verstehe ich nicht. Es hat alles vor Ort und ich wüsste auch wie es geht. Aber mich fragt ja niemand. Jetzt sag ich es halt ungefragt. Ich bin eine Regenkatze, ich liebe strömenden Regen. Das ist Trancezeit vom Feinsten. Im Idealfall regnet es nachts. Dann kannst du dich zusammengekauert vor das Haus in ein Eck setzen. Wenn dich jemand sieht, dann wollen sie dich wahrscheinlich alle retten und ins Warme bringen. Das gilt es zu vermeiden. Mach dich möglichst unsichtbar und schau … Trancetechniken oder nicht jede Katze, die im Regen steht, will gerettet werden weiterlesen

Katalineninfo – ich mache eine Ausstellung

Wieder ist sie weg, ich mag es gar nicht wissen, wo und warum. Ich fühle mich vernachlässigt. Hm. Und dann bekomme ich auch noch Jobs, das mit dem Blog zum Beispiel. Ich stelle euch mal mein neues Projekt vor. Ich habe ein Vogelhaus und im Sommer ist eine Besuchsflaute. Deshalb habe ich ein Zusatz-Event gemacht, Bilder für die Gäste. Täglich ist von 5 Uhr morgens bis zum Sonnenuntergang geöffnet und ich bin auch da. Ich verspreche mir viel davon, es gibt auch kleine Snacks gratis. Ich erzähle in den Bildern lauter Geschichten, von denen die Vögel sicherlich noch nie gehört … Katalineninfo – ich mache eine Ausstellung weiterlesen

Gedanken und Schrankinhalte sortieren

Nachklangzeit von der Schweibenalp, Vorbereitung für die Ruachzeit. Am Schreibtisch sitzen und langsamer werden, sich verknotende Gedanken, genervt von der Unordnung, die sich in alles hineinschiebt. Viel zu viele Ideen, unsortiert, aufeinander liegende Stapel von Bildern, Texten, alles mögliche gesammelte Zeug. Gefühltes Schubladengeramsche, Leichen im Keller und Gerümpel im Speicher. Auf einmal spüre ich es richtig und unterbreche die Arbeit. Jetzt ist Zeit, die magischen Wege einzuschlagen und ein Entrümpelungsritual zu machen. Freie Wege für freie Gedanken. Ich rufe die Hausgeister, lade Katalina ein, mitzuwirken und beginne, den Hof zu fegen. Ich summe dazu, sehe Lebensgeschenke und inspirierende Gäste kommen, … Gedanken und Schrankinhalte sortieren weiterlesen

Ahnenschamanismus

Zurück von der Schweibenalp und fünf Tagen Ahnenschamanismus. Neuschnee eines Morgens, die Kühle des Sommers auf der Alp, Ahnenaltar, mit der Ahninlehrerin gearbeitet, Muster meiner Sippe angeschaut, eine Figur geschnitzt, die Ahninlehrerin getanzt, vieles mitgebracht, was im Laufe der Zeit einsickern wird. Nachklangtag. Das Mitgebrachte will integriert werden. Die kommenden Monate und vielleicht Jahre werden zeigen, wie sich die neuen Impulse einweben, wie sie das Gefüge verändern. Ahnenschamanismus weiterlesen

Von geweihten Katzen und Frauen, die auch auf eine Geweihung warten

Ich bin´s wieder, Katalina. Auftrag Nummer zwei. Ich schreib jetzt ganz was anderes, weil ich einen Traum hatte, der mich sehr beschäftigt. Also – ich weiß, dass ich eine geweihte Katze bin und kein Wolpertinger, wie jemand meinte. Und auf einmal im Traum sehe ich Cambra, sie malt sich an, murmelt vor sich hin, dass es doch was hätte, warum nur ich, es sähe auch schön aus und sehr sehr schamanisch und das würde ihr gefallen. Und dann geht sie zu einem Baum und pflückt ein Geweih runter und setzt es sich auf. Damit es dokumentiert ist, soll ich sofort … Von geweihten Katzen und Frauen, die auch auf eine Geweihung warten weiterlesen

Eine Option – nix tun

Hallo, ich bin´s, Katalina. Ich soll einen Artikel hochladen. Cambra ist auf der Schweibenalp. Das ist in einem anderen Land, das ich nicht kenne, Schweiz heißt es. Eigentlich ist mir egal, wo sie ist, nicht da jedenfalls. Ich bin leicht angepisst. Und weil ich das Blogadministrationskennwort habe, könnte ich jetzt reinen Katzentisch machen. Die letzten Krümel aus den hintersten Geheimnisschachteln auf den Tisch legen. Das überlege ich mir noch. Oder ich rede über mich. Ich bin ein Krafttier. Wir haben Fotos gemacht mit der Makrofunktion. Da sehe ich aus wie ein Stachelschwein. Deshalb mag ich keine Makroaufnahmen. Ich bin weitgereist, … Eine Option – nix tun weiterlesen

Wie gut kann ich meine Positionen wechseln?

Kurz vor Abflug. Heute fahre ich auf die Schweibenalp, als Teilnehmerin bei Beth Beurkens. Im Anschluss daran mache ich für Orna die Assistenz und dann leite ich die Sommerwoche in der Blumenschule. Drei Positionen, drei sehr unterschiedliche Herausforderungen. Manches ist alt und vertraut, eine Assistenz mache ich zum ersten Mal. Deswegen hatte ich auch große Lust darauf. Mich in neuen Umständen erfahren. Alle drei Positionen will ich ganz einnehmen, ganz auskosten, mich einlassen und auch den klaren Blick darauf haben, wo etwas unscharf wird. Kann ich mich mühelos einlassen? Verändert es etwas in mir, je nachdem welche Position ich einnehme? … Wie gut kann ich meine Positionen wechseln? weiterlesen

Körpererleben

Langsam gehe ich über die Schwelle zurück ins vertrautere Körpererleben. Ich finde keine passenden Worte – gesund werden, krank sein. Diese Festlegung stimmt nicht. Die paar Tage jetzt waren kostbar, haben meiner Gesundheit, um bei dem Begriff zu bleiben, sehr gedient. Eine Zeit in einem anderen Raum. Heute Nacht im Ritualzimmer geschlafen, wichtige Bilder aus den Nachtgespinsten gepflückt. Ungewohnt ist der Zustand und beigebracht hat uns auch niemand, wie wir uns gut in den Ländern der „Krankheiten“ bewegen. Die Wertung rausnehmen hilft mir schon mal. Unterschiedliche Länder mit verschiedenen Erfahrungsmöglichkeiten. Erinnerungen an die Kindheit. „Krankzeiten“ waren gute Zeiten. Gedehnte Zeiten, … Körpererleben weiterlesen

Hallo Medizin, finde mich bitte!

Sie legt mich lahm auf den Aussenebenen, die Erkältung. Alles absagen und sofort wissen, dass es gut ist, runterfahren, ausruhen, in andere Schichten tauchen, keine neuen Aussenimpulse. Traumzeit, Körperinnenzeit, ins Spüren gehen, meine Medizin einnehmen. Apfelessig mit Fenchelhonig, mein Wundermittel, das ich literweise trinken könnte, greift nicht. Ich mache grundsätzlich nichts, was ich grausig finde, wie Zwiebel um den Hals über Nacht. Da muss es was anderes geben. Mit dem Leiden habe ich es ja nicht so, davon bin ich noch nie gesund geworden. Mich von der Medizin finden lassen, die genau jetzt die richtige ist – eine bestimmte Musik, … Hallo Medizin, finde mich bitte! weiterlesen

Erkältung macht neuen Raum auf

Eine heftige Erkältung lässt mich einen seltsamen Raum betreten. Nichts geht mehr. Wie gehe ich jetzt gut damit? Mich einlassen. Die Stimme sagt, ich kann nicht telefonieren. Das, was mich gestern noch brennend interessiert hat, ist heute unwichtig. Liegen, dösen, wegtrancen, schlafen, Zeit verstreichen lassen. Ich bin in einem Leerraum. Ich fange an, genau hinzuhorchen, auf den Körper, die Bewegungen, folge den seltsamen Gedankenlinien. Wie unwichtig wird auf einmal vieles. Zeit dehnt sich und ganz andere Dinge werden wichtig. Je mehr ich mich hingebe und Körper in Tiefenschichten wahrnehme und auf die Geschichten höre, mich in Nase und Bronchien reingleiten … Erkältung macht neuen Raum auf weiterlesen