Ist Katalina ein Schrat?

Katalina kommt punktuell ins Spiel, immer wenn sie will und nie, wenn sie nicht will. Das hätte sie mit sich für diese Inkarnation so vereinbart. Sie sagt, wenn die Himbeermaus, mit der sie eng befreundet ist, zum Film geht, dann sie auch. Dieser Schratefilm ist nicht besonders aufregend und er hat gewisse Längen, wegen Katalina. Es ist unklar, ob es sich bei ihr um eine Katze handelt oder um einen Katzenschrat. Das war von Anfang an so. Sie sieht die Geister im Haus, sie kann lachen und nachts singt sie manchmal. Das klingt, als würde von weit her eine Frau … Ist Katalina ein Schrat? weiterlesen

Von Schraten aus aller Welt, insbesondere Katzenschraten

Ein bisschen was aus der Schrateforschung. Sehr interessante Schrate gibt es in Japan. Dort heißen sie Yōkai. Es sind Wesen, die teils Züge von Tieren und Menschen haben. Viele verstehen sich aufs Gestaltwandeln. Für Menschenwesen sind sie oftmals undurchschaubar. Yōkai tauchen in der japanischen Mythologie zahlreich auf und zu diesen übernatürlichen Wesen zählen in Japan auch alle aus westlichen Mythologien, wie unsere Schrate. Die Schrate sind also Yōkai. Je weiter sich die Menschen von ihren alten schamanischen Wurzeln entfernen, von ihrer Wildnatur, desto mehr werden diese Wesen fremd, angstmachend, dämonisiert. Aus den vielen Informationen will ich einen Faden herausnehmen, der … Von Schraten aus aller Welt, insbesondere Katzenschraten weiterlesen

Schrate kommen per Post

Manchmal kommt Post zu mir mit unbekannt seltsamem Absender. L. Larum, Schratweg 3, 19535 Feenhain ist es diesmal. Ich weiß nicht, wer mir diese besondere Überraschungspost schickt. Sie ist sehr willkommen und sie erfreut mich. Ob da jemand Schrateaufträge erfüllt? Auffällig ist, dass etliche der merkwürdigen Wesenheiten eine Gabe haben, sehr entzückend daherzukommen. Vor allem die Katzenschrate. In der Post war schon mal die Vorhut, demnächst kommen mehr im Fortsetzungsfilm. Schrate kommen per Post weiterlesen

under pressure – Werkprozess Frottage-Radierung

Im Moment mache ich das NO-PROJECT. Hier ist der Auftakt-Film under pressure Keine Strukturen, keinen roten Faden, mich neuen Techniken zuwenden und dem Spielen Raum geben. Etwas aufnehmen und es wieder verwerfen. Konzepte loslassen. Das, was ich mache, nicht auf seine Verwertbarkeit hin abklopfen. Alles wieder frei lassen, die Wege der Anfängerin erinnern. Das gelingt mir vor allem mit Techniken, in denen ich nicht geübt bin. Back to the artist-roots. Radierungen konnte ich noch nie gut. Und eine Frottage-Radierung, bei der ein kopiertes Foto auf eine Kupferplatte übertragen und geätzt wird, das ist etwas ganz Neues für mich aus dem … under pressure – Werkprozess Frottage-Radierung weiterlesen

Wir lieben Fußball

Es ist das Ende der großen Regenzeit, letzte Seen zeugen noch davon. Der Blick geht weiter Richtung Horizont, wir gehen zu den Wolken, zu den Bergen und ins Land der Sonne. Die Aussichten sind gut, die lange Zeit der Kälte wird bald vorbei sein. Die Wege sind frei und die Ohren hören nur Wind und Vogelgezwitscher. Es ist die Zeit, in der die Menschen Fußball schauen, eine schöne Zeit, die uns gefällt. Wir kennen die, die jetzt auch aus ihren Hütten kommen, um die Gunst der Stunden zu nutzen. Auf leisen Pfoten oder schnellen Rädern ziehen wir unsere Bahnen, wünschen … Wir lieben Fußball weiterlesen

Gespürte Gemeinschaft

Katalina hat sich auf einmal wieder gemeldet, sie fragt nach der Körperlichkeit vom Clan. Wenn ich von den Seminarausflügen und Reisen zurückkomme, dann freut sie sich und ihr kleiner Gemeinschaftsgeist will spielen, Spass haben miteinander, jagen, was erleben und vor allem einander sehr körperlich spüren. Dann schläft sie im Bett, kuschelt sich her, putzt mich, will gekämmt werden, die Pfoten in die Hand legen und intensivst Körpernähe erleben. Eine kurze Freundschaft mit Maimai, einem Affen, hat mir gezeigt, wieviel Freude es macht, sich gegenseitig zu lausen, Fellpflege füreinander zu machen. Das Grooming hat unseren Kontakt sehr beflügelt. Eigentlich hat mir … Gespürte Gemeinschaft weiterlesen

Das Land werden

Bei den First Nations Kanadas habe ich die Weisheit der Nordwege angeschaut und die uralte Verbindung von schamanischer Weltsicht und Ökologie. Dort in der Wildnis habe ich meine Ängste vor Bären, der Weite, den Herausforderungen anerkennen müssen und auch, wie gefahrenvoll es ist, die uns umgebenden Felder nicht zu kennen, nicht zu verstehen und ihren Gesetzen nicht zu folgen. In der Wildnis ist Überleben gar nicht anders möglich, als mit dem Land zu verschmelzen und dem zu folgen, was ist – den Gezeiten, den Jahreszeiten, den wilden Herden, den Lachszügen. Die SchamanInnen werden Wolf, Rabe, Bär, Stein, Gras. Indem sie … Das Land werden weiterlesen

Im Norden des Lebensrades

Im Norden des Lebensrades besteige ich meinen Thron. Da bringe ich meine Gaben als Geschenke in die Gemeinschaft. In diesem Frühling spüre ich besonders, was es heißt, die Winterqualität nicht durchlebt zu haben. Der Winter war umtriebig, seltsam arbeitsreich und im Aussen war es eine nur kurze stille Schneezeit. Zu kurz für mich. Es fällt mir jetzt schwerer als sonst, lustvoll im bewegten Frühling anzukommen. Zu den Gemeinschaften gehört der Nordgeist, der Wintergeist. Wenn eine Gemeinschaft den nicht kennt, wird sie keine gereiften Antworten auf die dringlichen Fragen finden. Den ewigen Kindern des Sommers fällt dann nichts anderes ein als … Im Norden des Lebensrades weiterlesen

Mein Platz

Meine Lebenswege haben immer damit zu tun gehabt, weiter und tiefer und wahrer die zu werden, die ich bin und immer mehr Meines zu machen und auch meinen Platz einzunehmen. In tragenden Gemeinschaften braucht es alle, Träumende, Heilkundige, Lehrende und Älteste, welche, die die Kunst des Zuhörens verstehen und welche, die mit Tieren und Pflanzen sprechen. GeschichtenerzählerInnen, Reisende, Forschende, WegbereiterInnen, welche, die bewahren und die, die erneuern und noch vieles mehr. Es braucht all die verschiedenen Gaben. Und klugerweise wertschätzt eine Gemeinschaft auch all die unterschiedlichen Befähigungen. Aaaaaaaah, da beginnt es zu haken. Ich bleibe mal bei den Ältesten. Sie … Mein Platz weiterlesen