Müllthematik Teil II

Am Donnerstag breche ich auf nach Wiesbaden zum großen Jahresabschluss meiner Aussenarbeit. Und weil ich vor Reisen gerne den Müll entsorge, geht das Entsorgungsthema noch weiter. Abfalleimer, Grünkübel, Leergutabteilung, Katzenklo im Freien … Für alles habe ich Entsorgungsbehältnisse, auch Katalina wählt einen Streifen im Garten für ihre Toilette. Klug von ihr, weil unsere Ausscheidungen ja in die Erde gehören und nicht ins Wasser. „Das zum Thema Intelligenz,“ sagt sie. „Beste Verwertung und schnelle Umwandlung.“ Aber das ist ein eigenes Thema. Zurück zum Abfall. Wohin mit inneren Altlasten, feinstofflichem Müll oder Ähnlichem? Ich erinnere mich an eine alte Tonfigur, die ich vor langer … Müllthematik Teil II weiterlesen

Aus der Katzenbronx

Hallo Du, ich schreibe heute für dich, wie es mir geht und so. Also naja, zum Glück ist Tante Olga Maria hier. Sie ist meine Katzennanny. Froh bin ich, dass sie nicht gehen kann, dann bleibt sie bei mir. Ich werde mich auf sie drauflegen, dann kann sie zusätzlich nicht weg. Besser so. Mein Pferd ist auch da, es ist ein Geschenk und ich hüte es. So ein schwarz-weißes Pferd wollte ich immer schon. Cambra ist in Galizien. Sie vertraut der Technik und will von dort aus schreiben. Als Baskin habe ich von Galizien gehört. Ob sich Cambra auf die … Aus der Katzenbronx weiterlesen

Türklopfer, Klingel und die feinen Unterschiede

Mit den Forscherinnen und Kartographinnen für Alltagszauber habe ich in der Blumenschule über die Art und Weise nachgedacht, wie wir Lebensräume betreten. Klingelnd, klopfend – mit Türklopfer oder Hand – wie es ist, wenn Türen verschlossen sind, weil es in Großstädten gar nicht mehr anders geht oder wenn sie offen sind, wie es bei uns auf dem Land noch üblicher ist. Wie anders gehe ich in ein Haus, wenn ich zuerst klopfe, dann die Haustüre aufmache, meinen Kopf reinstecke und rufe. Es ist behutsamer, ich betrete das Haus prozesshafter. Wenn ich in der Küche arbeite oder male, brauche ich nicht … Türklopfer, Klingel und die feinen Unterschiede weiterlesen

Die Schönheit des Lebens einatmen

Farben sammeln und Gerüche, Morgenstimmungen und Abendlicht, die Kühle spüren und den Tieren und Pflanzen zuschauen. Wie gehen sie auf ihre ganz eigene Weise Richtung Winter? Wie findet der Rückzug statt? Wie bereiten sie sich vor? „Mit Winterspeck anfressen zum Beispiel,“ sagt Katalina, „ein bisschen was auf den Rippen kann nicht schaden, wer weiß, wann die nächste Essenseinladung kommt.“ Sie redet sich da leicht, weil sie eine kleine, dünne Katze ist, egal, was sie zu sich nimmt. Und es den Katzen sowieso egal ist, wie sie aussehen. Es wird jetzt reich und farbig. Die Beeren hängen überall, die Hollerin ist … Die Schönheit des Lebens einatmen weiterlesen

Ich sammle Wörter und Augenblicke

Ich sammle nicht nur Augenblicke, sondern auch Wörter aus ganz verschiedenen Sprachen, die mir gefallen. Als ganz besondere Schätze baue ich sie in meinen Wortschatz ein. Für die Wortspielereien. Neue Wörter geben mir neue Assoziationen und erweitern meine Gedankenräume. Mein Bruder und ich haben eine Zeitlang zu unsere Mutter Mamuschka gesagt, weil wir es schön fanden. Nach Sibirien war Katalina meine Koschka und jetzt sind die Hendl Pipikas. So ein neuer Wortschatzsatz könnte dann heißen: Polka dotted Pipika und Koschka wunderfizz gehen zusammen durch einen Sonnenbogen, um die Geschichten dahinter aufzusammeln. polka dotted – getupt (engl.) / Pipika – Huhn … Ich sammle Wörter und Augenblicke weiterlesen

Gefühlte Hochsommerzeit

Bayrische Ferienzeit August, so lange ich denken kann. Ferienzeit, Reisezeit, Schulferien, Semesterferien, Spanienzeit … alles im August. August ist nicht mein Monat, der kalendarische Hochsommer auch nicht. Ich liebe den Frühsommer und den Altweibersommer. Und ab Mitte August schaue ich auf jedes Zeichen, das mir sagt, dass wir uns Richtung Spätsommer und Herbst bewegen. Deshalb schicke ich mir noch einmal Urlaubsgrüße aus dem Sommer, mit all den Bilder dazu, die wirklich köstlich waren, kajaken, am Forggensee baden, mit den Frauen am Blumenschulenweiher unsere gemeinsame Sommerzeit feiern, das Malen im Gewächshaus, Eselwandern, Schmarrnbücher machen, Biergarten und im Sonnenuntergang mit der Katze … Gefühlte Hochsommerzeit weiterlesen

Packen – ein, aus

Die Zeit des Unterwegsseins. Packen – auspacken, einpacken – Packzettel – sortieren – Wichtiges, Gewichtiges – Transportbehältnisse auswählen – Koffer, Trolly, Rucksack, Handtasche, Tragetasche – prüfen – ist es regenfest, tauglich, groß genug, leicht genug, übersichtlich, stabil, multifunktional … Weil in den Taschen so viele gewichtige Angelegenheiten und Dinge transportiert werden, behänge, verziere, bemale ich sie. Manchmal nehme ich die geschichtenreichen Tragetaschen aus anderen Ländern, wie die mit dem Inukshuk aus Kanada. Die Steinsetzung, das Bild des Inukshuk, erinnert mich an meinen Weg, damit ich ihn nicht verliere. Dann ist es wieder die mit den Spiegeln und dem Rauchduft. In … Packen – ein, aus weiterlesen

Vom Reisen, der Zeit davor und dem Nachklang

Weite Reisen, manchmal ans andere Ende der Welt, in die Weite des Nagual, wie jetzt mit den Frauen, in andere Zeiträume, andere Schichten, Geschichten oder wie vor einem Jahr nach Kanada. Kanada klingt nach, immer noch. Immer noch will manches vom letzten Jahr und der weiten, langen Reise integriert werden, will tiefer sickern. Es dauert, bis die Reisen, die Bilder, Erfahrungen, das Erlebte, Erspürte auf allen Ebenen angekommen sind. Ich hole mir meinen Kalender und genauso lange, wie meine Reise ist – eine Woche, einen Monat – so lange ziehe ich den Strich vorher und nachher. Noch gelingt es mir … Vom Reisen, der Zeit davor und dem Nachklang weiterlesen

Trancetechniken oder nicht jede Katze, die im Regen steht, will gerettet werden

Ich wieder. Ob ich den Blog übernehme? Warum man immer wegfahren muss, um zum Beispiel ausgefeilte Trancetechniken zu lernen, verstehe ich nicht. Es hat alles vor Ort und ich wüsste auch wie es geht. Aber mich fragt ja niemand. Jetzt sag ich es halt ungefragt. Ich bin eine Regenkatze, ich liebe strömenden Regen. Das ist Trancezeit vom Feinsten. Im Idealfall regnet es nachts. Dann kannst du dich zusammengekauert vor das Haus in ein Eck setzen. Wenn dich jemand sieht, dann wollen sie dich wahrscheinlich alle retten und ins Warme bringen. Das gilt es zu vermeiden. Mach dich möglichst unsichtbar und schau … Trancetechniken oder nicht jede Katze, die im Regen steht, will gerettet werden weiterlesen

Katalineninfo – ich mache eine Ausstellung

Wieder ist sie weg, ich mag es gar nicht wissen, wo und warum. Ich fühle mich vernachlässigt. Hm. Und dann bekomme ich auch noch Jobs, das mit dem Blog zum Beispiel. Ich stelle euch mal mein neues Projekt vor. Ich habe ein Vogelhaus und im Sommer ist eine Besuchsflaute. Deshalb habe ich ein Zusatz-Event gemacht, Bilder für die Gäste. Täglich ist von 5 Uhr morgens bis zum Sonnenuntergang geöffnet und ich bin auch da. Ich verspreche mir viel davon, es gibt auch kleine Snacks gratis. Ich erzähle in den Bildern lauter Geschichten, von denen die Vögel sicherlich noch nie gehört … Katalineninfo – ich mache eine Ausstellung weiterlesen