Die Macht der Sprache

Wortmagie weiß um die Macht der Sprache. Ihrer bedienen sich viele. Neue Begriffe tauchen auf, wenn eine Geschichte neu- oder umgeschrieben werden soll. Dann bekommen die Geschehnisse Wortzuschreibungen und oftmals eine ganz bestimmte Geschichte verpasst. Sie werden damit vielleicht sogar in Wortgefängnisse gesteckt. Das passiert, wenn viele bereitwillig und unhinterfragt vorgegebene Geschichten und Zuschreibungen übernehmen. Durch die Geschichten formt sich die Wirklichkeit – innen und außen.  Wer bestimmt, welche Wörter welche Bedeutung haben? Wie sprechen wir über etwas? Zum Beispiel über Viren. Was für eine Geschichte gibt es zum Miteinander von Viren und Menschen auf dieser Erde? Erzählen wir von  … Die Macht der Sprache weiterlesen

Stealing Fire Stories – Geschichten vom Feuerstehlen

Zum Pixiebuch Die Feuerperle – Klick Feuerstehlgeschichten werden am öftesten und vielfältigsten im nordamerikanischen Teil der Erde erzählt. Die Geschichten des Feuerstehlens inspirieren die Menschen, etwas zurückzustehlen, was ihnen genommen wurde oder was sie verloren haben, wie Vertrauen, Gesundheit, Heilsein und vieles mehr. Es sind Geschichten, die Aktivität und Beherztheit fordern. Es geht darum, sich aktiv um etwas Verlorenes oder Enteignetes zu bemühen. Manchmal ist es ein überlebenswichtiger Akt, etwas einzufordern und sich damit für neue Wege zu entscheiden. Die Metapher des Feuerstehlens zeigt variationsreich, wie gute Bedingungen für Ganzheit, Lebenskraft oder Heilsein geschaffen werden können. Das Feuerstehlen ist manchmal … Stealing Fire Stories – Geschichten vom Feuerstehlen weiterlesen

Von der Zukunft her

Der Klick zum Pixie „Von der Zukunft her“ Wortmagie, in jede Richtung – ich kann mir Hürden und Steine oder Blumen auf meinen Weg sprechen. Über erstere muss ich dauernd drübersteigen, letztere locken. Auf diesem Weg kann man ganz weit gehen, in die Zukunft hinein, in Möglichkeitsräume. Das macht empfänglich für die Geschichten, die dort keimen. Die Geschichtenheilkunst arbeitet so, weil in diesem großen Zukunftsraum alle Werdekräfte mit ihrem ungeheueren Potenzial zu Hause sind. Es ist ein gigantischer Spielraum, ein Gestaltungsfeld, ein Potenzialitätsreich. Die SchamanInnen sagen, ebenso wie die Leute aus der Quantenphysik, dass wir, wenn wir diese Potenziale erkennen, … Von der Zukunft her weiterlesen

Geschichtenwege im Rollbuch

zum Rollbuchfilm Wenn es um Geschichten geht, dann taucht der Clan der Geschichtenerzählenden auf und mein Weg als Geschichtenerzählerin. Es ist einer meiner wichtigsten Clans. Deshalb kann ich das Wachsen der Geschichtenerzählerin und ihrer Medizin so genau erinnern. Als kleines Kind, mit der ganz jungen Geschichtenmedizin, habe ich sie vor allem den Tieren, meiner Mutter und den Puppen zukommen lassen. Dann haben mir meine Eltern ein Kasperltheater gekauft samt den Figuren. Wir haben diese je nach den Geschichten ändern müssen, immer wieder neu. Das Nichtvorhandensein eines ausgereiften Fernsehprogramms hat mich unzählige Geschichten spielen lassen für meine Freundinnen und Freunde. Wenn uns … Geschichtenwege im Rollbuch weiterlesen

views – im Geisterbücherdorf

Wortströme, Werbetexte, Gebrauchsanweisungen, Pinnummern, Formulare … Manchmal komme ich mir vor wie im strömenden Regen. Es prasselt auf mich ein, schnell, immerzu strömend und ich fühle mich bis auf die Haut durchweicht und zugetextet. Es ist die tägliche Routinekost unserer Zeit. Da wünsche ich mir eine Leerung. Papierkörbe bieten sich an, Wertstoffhöfe und Geister, welche den geleerten Raum bewohnen möchten. Mit Wörtern spielen, Grommolo-Gespräche und im Geist beginnt eine Systemerneuerung. Der Rechtschreibreform verdanke ich bereits eine gewisse Radikalität. Damals habe ich etwas von scheinbarem Ewigkeitswert dem Spielraum anvertraut. Auf einmal war es wurscht, weil es eh keinen Bestand hatte. Das Schreiben … views – im Geisterbücherdorf weiterlesen

found

Der Kurzfilm found ist der zweite Film des No-Project. Er erzählt von zufällig Gefundenem, von Kunst und Müll, vom Entwerten – Verwerten – Neubewerten. Es ist die Geschichte eines alten Buches, das im Wertstoffhof entsorgt wird. Dort wird es gefunden, mitgenommen, gestaltet und neu bewertet. Das Buch wird zum Kunstbuch, zum Ausstelllungsobjekt. Es erfährt eine neue Wertschätzung. Da es ein Haushaltsbuch ist, geht es auch um Hausfrauen und andere Merkwürdige, alsda sind Schrate und Geister, die das Buch bewohnen, sowie die Wesenheiten der Geschichten. Ursprünglich war es gar nicht so gewollt, aber auf einmal hat sich das Thema des ersten … found weiterlesen

HerbstZeitLos

HerbstZeitLos – Link Der dritte Kurzfilm ist fertig aus dem Projekt Vier Mal LebensKunst. Es ist ein Film vom Zugefallenen im Herbst, vom Geschriebenen, den Wörtern und Worten. Um in geheime Buchinnenräume vorzudringen, braucht es Werkzeuge. Da gilt es, damit sie sich öffnen, vielleicht transparenter werden, in die schmale Öffnung hineinzutanzen. Ich mache mich mit den Gerätschaften vertraut, dem Wildniswald, dem Stift, den Blättern. Die Sätze fallen von den Bäumen in die Hand, von da aufs Papier. Unter einem Laubhaufen finde ich den Anfang eines Krimis. Wo soll der hin? Im Zugefallenen tanzt sich ein neuer Sinn ins Herbstland. Träumen, … HerbstZeitLos weiterlesen

Sprachbefühlung auf der Couch

Weil ich in meinem bayrischen Dialekt sehr zu Hause bin, erschliesst sich mir die große Bandbreite und Tiefe der bayrischen Spiritualität. Das Bayrische ist wirklich sehr spirituell.  Ganz ohne Schmarrn. Das war sogar Thema beim Heilerinnentreffen. Die prägnanten Sätze, das enorme Ausmaß an umfassendem Erkennen, Vielschichtiges auf den Punkt gebracht, kurz und bündig. Es is wia´s is. (Es ist, wie es ist). Das ist nicht wirklich übersetzbar, es braucht den Klang dazu. Tiefste spirituelle Erkenntnisse gepaart mit Klangzauber. Die bayrischen Tiefensätze reißen mich aus dem Bierernst, dem Jammertal oder der Wursthaut von der beleidigten Leberwurst. Ich sage sie ein paarmal … Sprachbefühlung auf der Couch weiterlesen

Was ist wirklich wirklich?

Mit Worten rufe ich, was ich einladen will. Und manchmal macht es einfach Spaß, Geschichten zu erfinden. Das erfrischt mich gerade so, wie im Sommer das Schmarrnbuch machen. Weil Facebook mir nicht glaubt, dass ich 104 Jahre alt bin – das ist das älteste, was man eingeben kann – muss ich ein Bild malen. Das mit dem Alter ist dann auch schon egal. Neue Identitäten, neue Blicke. Vielleicht ist es letztlich wahrer und stimmiger als das, was in Urkunden und Pässen steht. Ich möchte auf dem Passamt mal gefragt werden, wie mein gefühltes Alter ist und wo ich mich am … Was ist wirklich wirklich? weiterlesen