Noch ein paar Ahnfrauen – Geschas III

Die bäuerlichen Ahninnen waren stark, sie haben ihr Feld bestellt, gesät, geerntet, eingekocht und zubereitet, frei von guten oder schlechten Bedingungen. Andere haben die Welt bereist und wollten wissen, am besten alles. Sie haben teils wilde Geschichten gesammelt. Sie sind alle heimgekehrt und sitzen an den Ahnefeuern. Wenn ich nachts in die Sterne schaue, dann winke ich ihnen zu und sage: „Schickt mir gute Geschichten und Einfälle und animiert die Musen, dass sie mich küssen. Behütet mich auf meinem Weg und zeigt mir an den Kreuzungen, wo eine gute Spur ist. Lasst mich so geerdet und so freifliegend unterwegs sein, … Noch ein paar Ahnfrauen – Geschas III weiterlesen

Kraftnahrung

Das Wetter ist schon länger tristessengrau und die Weltgeschehnisse ebenso. Bei der Tante Avelina in der kleinen Küche sitzen, dem Dampf aus dem Topf zuschauen und bekocht werden. Geschichten erzählen und Nervenstärkendes zu mir nehmen … das ist die Medizin, die ich imaginiere und mir herbeizeichne. Es ist eine kleine Küchenschachtel, die am Herd steht und aus ihr kommt Feuerwärme, Suppenduft und Ruhe. Kraftnahrung weiterlesen

Ein Liebesschrein

Es sind viele Geschichtenschachteln entstanden bisher. Und jetzt hat mich ein Musenkuss dazu gebracht, eine Liebesgeschichtenschachtel für mich selbst zu machen. Es schien so einfach anfangs und dann kamen seltsame Gedanken mit den Winden und es hat drei Schachteln gebraucht, bis ich lächeln konnte. Mit den Musen hatte ich heftige Diskussionen über diese Idee. Es war wie in eine Tabuzone gehen, die ich gar nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Zwischenzeitlich dachte ich an Ikonen und ganz viel Gold, dann fand ich alles kitschig, dann sollte es nicht zu groß werden und letztlich war es selbstzärtlich und bunt und ein … Ein Liebesschrein weiterlesen

Eine Schale voller Momente

Für die kommenden Wege, für das neue Jahr – möge es viele glückliche, freudige, stärkende, erhellende Momente bereithalten in allen Wirren, in allem Wanken und in all den Herausforderungen. Momente, die wir pflücken können, kosten, irgendwann als Lebensperlen erinnern. Momente, in die wir uns hineinfallen und tief berühren lassen, weil sie so lebendig, so heilsam, so beseelend sind. Ihn pflücken, wenn er reif ist. Nicht immer ist er das gleichermaßen. Reife Momente sind köstlich. Süß und saftig, duftend, erblüht. Sie sind wie geschaffen für einen Juchzer oder ein langes Hmmmm. Eine Schale voller Momente weiterlesen

Geschas II – Ahnfrauen

Zeitenwandernd – ins Ahnenfeld, hin zu ihren Wegen, ihrer Kraft, ihren Träumen und weiter zu mir ins Jetzt. Meine Fragen in ihr Feld einweben, ihr Eigensein mit meinem verknüpfen und auf Kommendes lauschen. Sie erkundet die Welt. Die ist flirrig, mal schwarz-weiß, fremd oder ostereiervertraut. Eine alte Wanderin begegnet allem gelassen. Sie kennt ihr Wesen. Sie folgt ihrem Stern. Es braucht nur ihr gefallen. Was, wenn das alle täten? Sie pfeift es von den Bäumen. Moden ändern sich, anders als Kirschblüten. Geschas II – Ahnfrauen weiterlesen

Gedankenflug

About out – wo ist die richtige Route? Die Nase in den eisigen Wind des Weltgeschehens und dann los – get your running out. Je seltsamer ich gerade denke, umso freier wird die Sicht auf gehbare Routen. Wenn es keine gespurten Wege gibt, wenn Schneewinde die Sicht trüben und die Pässe unpassierbar scheinen – dann helfen auch die alten Landkarten wenig. Es ist die Zeit der New Pioneers, der Routenfinderinnen, der alles Freigebenden. Neuland wartet. Gemeinsam am Berg stehen, auf eine weite, weiße Landschaft schauen und miteinander neue Wege kreieren. Vielleicht liegt darin das Gold und die Medizin dieser Tage. Gedankenflug weiterlesen

Pause

In all den Turbulenzen, dem Dichten, dem Vielen und Schnellen – eine PAUSE. Überall spüre ich eine große Erschöpfung. Alles ist zu viel und der Wunsch nach Reduzierung von Terminen und Herausforderungen taucht allerorten auf. Weniger, Ruhe, Innehalten … Über leere Dorfstraßen schlendern, den Katzen in der Sonne zusehen, das alte Lied der Sehnsucht nach Mußezeit singen. Dem Wasser zuhören, das bei jedem Ruderschlag an die Planken schlägt. Seltsames mit dem Finger in die Luft kritzeln. THE END OF … IT ist zu spüren. IT? Unser bisheriges Leben? Summertime? Das Funktionieren? Für alle was anderes? Jedenfalls spürbar das Ende von … Pause weiterlesen

Sommer

Der Sommer war lang. Es schien als sei es „the birth of the endless summer“. So steht es auf einem Collageschnipsel, das mir zufällt. Als Winterfrau macht mir das ein bisschen Angst. Der Sommer schmunzelt und erinnert mich an den Sommer des Lebens. Damals. „Weisst du noch, als ihr in der alten Stube der Tanten mit dem kleinen Punkt gespielt habt? Und dann so lachen musstet, weil ihn der Ludwig immer doppelt gesehen hat?“ Ja dann …  Diesen kleinen roten Punkt, den habe ich seitdem immer dabei. Es ist mein Sommerpunkt. Er hat sich im Laufe der Jahre vermehrt, so, … Sommer weiterlesen