Schamaninhaus

Zusammen mit verschiedenen Heilerinnen und schamanisch Praktizierenden haben wir zum zweiten Mal eine alte Vision ins Leben getanzt, das Schamaninhaus. Von den Reisen zu den Maori in Neuseeland und den Schamaninnen Koreas im Schamaninhaus kommen die Samen, gemeinschaftlich zu heilen. Eine alte Sehnsucht ist da, so zu arbeiten. Vor einem jahr haben Susann Belz und ich zum ersten Mal das Schamaninhaus ins Leben gerufen. Es ist für alle offen, kostenlos und eine Spende gegeben werden kann. Finanziert wird das Ganze von den Heilerinnen. Es gibt keine, die leitet, alle kreieren den Raum gemeinschaftlich, mal sind sie die Hüterin von jemandem, … Schamaninhaus weiterlesen

Küchen-Butoh

Der Film, den ich zusammen mit Mea v. Eyb und Inga Degenhart und musikalischer Begleitung von Sylvia Kirchherr gemacht habe, ist jetzt auf meiner Website zu sehen. DER FILM Zuerst habe ich gesagt, dass ich eine Filmemacherin bin. Weil ich ja bis dahin keine war. Ich hab´s gesagt, damit es dann auch so ist. Angefangen habe ich mit Handkamera und Selbstauslöser. Weil – wir waren nur zu dritt und wollten alle mitspielen. Ich habe mit dem Material gearbeitet, das drauf war. Ich habe Anschnitte kultiviert, es könnte mein Markenzeichen sein, ebenso wie die kleinen Brüche. Jetzt bin ich eine Filmemacherin. Küchen-Butoh weiterlesen

Auskehr von Schamaninnen, Hausfrauen und anderen Merkwürdigen

Den Tanz meiner langen Reise durch Social Media zu Ende getanzt. Gefeiert, gelacht, erzählt, orakelt. Eine bunte Wäscheleine als Reiseweg gespannt und die Stationen nochmal benannt und aufgehängt. Wenn ich im Dirndl bin, dann kommt das Bayrische automatisch. Dann kann ich gar nicht mehr richtig im Hochdeutsch erzählen. Und wenn ich zu viel Heiligsachen an die Wäscheleine hänge, dann reißt sie. Das wird dann fast ein Slapstick auf Bayrisch. Im Museumstreppenhaus hinauf in die Ausstellung. Wir spulen uns hoch, begleitet von Franca Wechsler und ihrem Berimbao. Sie war überraschende musikalische Gästin und hat mit Trommel, Gesang und Berimbaoklang gezaubert. Im … Auskehr von Schamaninnen, Hausfrauen und anderen Merkwürdigen weiterlesen

So könnte es sein

Die Kraft der alten Heilerinnen – eine tiefe Forschungszeit mit den Frauen am Feuer. Eine Potenzialentfaltungsvision schwingt im Raum. Wir leben in einer tragenden, heilen Gemeinschaft, die es versteht, die Gaben der Menschen zu erkennen und erblühen zu lassen. Schon bei den kleinen Kindern wird ihre Einzigartigkeit wahrgenommen. Die Älteren fangen an, sie zu beobachten und behutsam in genau dem zu fördern, zu initiieren, was sie ausmacht. Die einen können besonders gut mit Tieren oder Pflanzen kommunizieren, andere verstehen sich aufs Träumen, manche bringen die Medizin der Langsamkeit mit. Es gibt welche, die sich beim Zubereiten von heilsamen Mitteln auskennen … So könnte es sein weiterlesen

Übergänge

Ein großartiger schamanischer Aktivurlaub im Schwarzwald. Wetterwilde Initiationswege – weit geflogen, tief gegangen, geschnitzt, erzählt, getanzt, verschmolzen, zutiefst genährt wieder hier angekommen für eine kurze Zeit, in der alle Mails und Telefonate beantwortet werden wollen, in der Koffer aus- und Kisten eingepackt werden wollen. Morgen beginnen die Seminarwochen in der Blumenschule. Es ist alles eine gute Übung in Präsenz. Mich dem ganz hingeben, was gerade ist. Nicht abdriften ins Morgen oder zu den wunderbaren Tage von Gestern. Mich ganz dem widmen, was es als nächsten Schritt braucht. Präzise und langsam bewege ich mich, weil das die beste Weise für mich … Übergänge weiterlesen

Veränderzeit

Schnell geht es nicht, in die Wildnis zu gehen. Es braucht gute Vorbereitungen. Die Fährte ist aufgenommen. Sichten, riechen, horchen, ein Schritt, behutsam, wieder hinspüren, weil dann erst klar wird, wohin der nächste Schritt getan werden will. Mit allen Sinnen unterwegs sein, sehr genau den Ruf hören, ihm folgen und überhaupt nicht wissen, wohin es geht. Ich ehre meine Arbeit, mein Wirken mit einem Ort. Meine Bücher aufstellen, Blumen dazu, Lakshmi, Bilder, Repräsentantenteile für meinen gegangenen Weg. Staunend schaue ich auf das lange Regalbrett. Sichtbar ist es. Ich will die Spirits, die Buchwesen ehren, mich selber wertschätzen. Das mit dem … Veränderzeit weiterlesen

Blumen, Ritual und mehr

Es ist gerade viel Zeit, ich lebe ganztägig und der Sommer breitet sich aus in mir. In der Blumenschule, beim Ratschen, Hollerschorle trinken mit Eis und Blumen, viel miteinander lachen, Luisas Vortrag, ein schönes Ritual im Gewächshaus mit schamanischem Jodeln. Luisa, die immer so spielerisch ganz tiefe Schichten berührt, die herzlich und frei so viel anbietet. Da ist sehr viel Wildnis, die ich einfach köstlichst finde. Zum Glück schreibt Luisa all ihre Bücher. Gewitter und Sonnenschein, alles genau zum rechten Zeitpunkt, ein reicher Abend. Ein Satz klingt sehr nach. „Von allem weniger“. Weniger Zeug, weniger Tun, weniger Antreiben …….. ganz … Blumen, Ritual und mehr weiterlesen

Die schwierigen Unheiligpassagen

Am Arkunafeuer im Heilehaus mit den Frauen die schamanische Kraft im Alltag erforscht. Diesmal habe ich sehr genau hingespürt an die Übergänge, wieviel Aufmerksamkeit gerade die Zeit in transition braucht. Dann, wenn wir aufstehen und uns umziehen, aufs Klo gehen, aufräumen, wenn die Pause ist, der Tisch gedeckt wird, wenn die scheinbar banaleren Passagen kommen. Vielleicht sind sie die wirklichen Test- und Lehrpassagen. Da kann ich erproben, ob ich in meiner Kraft, Aufmerksamkeit, Lust und im wachen Forscherinnengeist bin, ob ich in meiner Magie bleibe, ob ich schnell unruhig werde beim Packen, in Eile komme, ob ich meine Erkenntnisse, meine … Die schwierigen Unheiligpassagen weiterlesen

Ich gebe frei

Nachdenklich – Thema Nähe und Distanz. Es schiebt sich gerade dieses Thema öfter rein. Viele mir nahe Menschen leben weiter weg. Wir teilen den Alltag nicht miteinander und können uns auch nicht mal schnell zum Tee oder Ratsch oder Spaziergang abholen und die gekochten Speisen miteinander teilen, weil die Distanz zu groß ist. So gibt es punktuell große Nähe, Intensität und dann wieder ein Eintauchen in unterschiedliche Alltage. Ein Paradox unserer Gesellschaft. Wie damit gut umgehen? Mit meiner uralten Freundin Monika habe ich das Thema befühlt, hin- und hergedreht, Muster herausgeschält und wir haben etwas gefunden, das es uns leichter … Ich gebe frei weiterlesen

Über die Grenze gehen

Über die Grenze, Schweiz, mit den Büchern und vielen Zollpapieren. Da kann ich Grenzen gut erkunden, denn es ist kein schnelles Durchfahren, sondern ich muss hin und herlaufen, in die verschiedenen Häuschen und mit den Grenzhütern sprechen. Da sind alle Sinne wach und ich mache mich in der Situation gerne unsichtbar. Manchmal, indem ich rede, frage, ganz leutselig scheine und manchmal, indem ich versuche, mich wirklich nicht wahrnehmen zu lassen. Ich glaube, ich steuere das hauptsächlich über die Augen und den Atem. An der Grenze konzentriere ich mich stark auf das, was in der Luft liegt. Ausweichen, durch Schleusen gehen, … Über die Grenze gehen weiterlesen