Den Blog ins Leben gesungen, gesprochen, getanzt

Impressionen | jetzt ist er ins Leben gesungen, der Blog | und alles ist eingetanzt | und besprochen | wieder ankommen, in den Alltagen | Nachklangzeit | was für ein hinreißender Duft mir im Haar hängt vom Eröffnungsfeuer … zu sehen sind die Schamani auf dem Tisch mit ihrem Löffel, die Medizinen, Kim Engels bei der Laudatio, wir, Mea v. Eyb und Inga Degenhart, Sylvia Kirchherr und ich, die Madonnen im anderen Stockwerk, in dem wir eröffnen, weil so viele Leute da sind, das Museum durch die blauen Bommel von Katharina Wöhrmanns Lampe betrachtet und noch einiges. Elke Schmidt hat uns … Den Blog ins Leben gesungen, gesprochen, getanzt weiterlesen

Mit Heute wird es anders

Heute rundet sich der Blogerforschungsbogen. Über hundert laufende Meter Blog sind es geworden. So viele sind dabei mit ihrer Unterstützung, ihren Inspirationen, mit Löffel und Tisch und Stuhl. Eine tiefe Wertschätzung, eine große Freude und Dankbarkeit ist da. Ich möchte Namen nennen, weil das heute wichtig ist. Zuerst die, die am engsten Hausfeuer sind und auch eine zentrale Blogstelle einnehmen, Gustav Flohr, Inga Degenhart und Monika v. Eyb. Mit ihrer Kunst dabei sind Katharina Wöhrmann, Sylvia Kirchherr und Menni Bachauer. Sabine Moosmüller, Ulla Kaiser, Anke Firlefanz – Leporelli, Aschelöffel, Topflappen. , , Freundinnen, Wegbegleiterinnen wie Xenia Richard, Ulla Janascheck und Ulla Kallhammer, Ursula Feichtmeier, Luisa … Mit Heute wird es anders weiterlesen

Von Clans und Heimat

Katalina hat keine Schreiblust. Ich habe dann das Nachbarhuhn beauftragt. Das hat es wahrscheinlich vergessen. So wird es ein Kurzartikel von mir, weil das Seminar gleich beginnt. Mit vielen Frauen sitze ich am Feuer zum Thema Clans und Heimat. Es geht um Beheimatung, in mir, auf dieser Erde oder in der Zeit. Wir sprechen als Clanälteste, von heute aus, als AhnInnen, als Zukünftige. Wir rufen unsere Clans und stellen uns in eine lange Linie. Es ist eine Zeit, in der sich die alten Clans wiederfinden könnten. Und mit ihnen die wärmenden Feuer, die Mythen, das Tiefenverständnis von Gemeinschaft und Leben. … Von Clans und Heimat weiterlesen

Durchlässig werden

Die große, rote Blüte bringt mich darauf, wie schön es ist, durchlässig zu sein für Licht- und Schattenspiele – gleichermaßen. Wenn alles in alle Richtungen durch die Häute scheint, nichts mehr anhaftet, dann könnte es sehr leicht werden. Wie zart und dünn und kräftig die Blütenblätter sind. Ideen wehen her, wehen durch. Eine Blogstrecke mit Gedichten? Das kommt mir beim Anschauen der Blume, wegen der Kraft und der Zartheit. Ob sich die Bilder verändern? Oder ob ich kleine Filme zeige? Jetzt, da ich eine Filmemacherin bin. Die Ideen kommen und gehen. Manche horte ich, andere atme ich wieder aus, einige … Durchlässig werden weiterlesen

Ich erlaube mir …

Sich die Erlaubnis geben, sich ermächtigen. Ich erlaube mir, nicht zu wissen, wie sich mein Blogprojekt gestalten wird. Ich erlaube mir auch noch ganz andere Sachen. Ich erlaube mir, mittelmäßig zu sein und zwar so, dass man es merkt. Oder gleich ganz schlecht. Doch, das kann es geben, auch wenn es im besten Fall interessant rüberkommt. Wenn mein Film ruckelt und ich es einfach nicht hinbekomme, dann ist das halt schlecht gefilmt oder unkundig geschnitten. Macht ja auch nichts. Das Erlaubnisthema lege mir immer wieder auf den Tisch, schreibe es, sage es mir vor, damit es einsickert. Und ich suche mir … Ich erlaube mir … weiterlesen

Ich dressiere Mäuse

Das ist ein halbfinaler Artikel. Wir sind am Diskutieren, wie es weitergehen soll nach dem nächsten Sonntag, mit dem Blog. Er macht uns Spaß und doch wissen wir nicht so recht, wohin es geht. Ob ich übernehme, das war die Frage. Nein, hieß es, weil ich zu unzuverlässig sei. Ich würde alles nur nach Lust und Laune machen und wenn es mir gerade reinpasst. Ja, was soll ich denn sonst machen? Schließlich bin ich eine sehr spirituelle Katze. Ich spüre also bei Anfragen gaaaaanz tief in mich rein – das kann dauern – und dann channele ich den Tagesablauf. Schmarrn. … Ich dressiere Mäuse weiterlesen

Blogreise

Eine weite Blogreise rundet sich, wenn ich am 18. März im Museum das Buch vorstelle und die Ausstellung eröffne. Vor eineinhalb Jahren bin ich in ein mir unbekanntes Land, genannt Web 2.0 aufgebrochen. Mittlerweile hat sich das Land umbenannt in SocialMedia. Ich bereise gerne neue Länder und verzeichne mit den Mitteln der Kunst Landkarten. Meine Mittel sind Worte, Bilder, Performances. Neuerdings nehme ich das Werkzeug Film dazu. Das ist ein anderes neues Land. Mit meinen Mitteln zeichne ich die Erfahrungen auf, mache sie sichtbar. Dabei verstehe ich mehr von dem, was ich erfahre. Auf eine Weise erkläre ich mir selber … Blogreise weiterlesen

Reiseeindrücke

Begegnungen, Bilder, Eindrücke – ich bringe viel mit im Gepäck. An der ersten Raststätte auf dem Weg ins Museum hängen lauter Küchensachen von der Decke, die Wände sind voller Wörter aus dem Nahrungsbereich und das Auto ist auch voll mit Küchengeräten. Es ist wie eine Verdopplung. Museum – Besprechungen, wie was hängen könnte, merken, dass es mir an Vorstellungsgabe fehlt, dass das Kuratieren von Ausstellungen ein eigener Beruf ist und etwas erfordert, was ich nicht so richtig kann. Nicht alles können müssen, das ist erleichternd und macht den Weg frei für das Ehren von Befähigungen anderer. Impressionen von Wiesbaden und … Reiseeindrücke weiterlesen

Frühlingsaufbruch

Ein Topf voller Frühlingsblumen, ein milder Abend, Vogellieder, die anfangen, anders zu klingen. Letzte Schneehaufen, die mich daran erinnern, dass bei uns im Süden der Winter bis in den frühen Mai reichen kann. Und prompt schneit es schon. Mein Aussenjahr hat begonnen mit einem wunderbaren Wochenende, mit Council und Seminar in der Schweiz. Fast nahtlos fahre ich weiter nach Wiesbaden, ins frauen museum und bringe all die Löffel, Besen, Medizinen, Schürzen für die Ausstellung hin, während noch die Geschichten, Bilder und Tänze der Frauen tiefer einsickern. Ich habe sehr genau gepackt, denn es ist für mich immer eine große Reise, … Frühlingsaufbruch weiterlesen

Über die Grenze gehen

Über die Grenze, Schweiz, mit den Büchern und vielen Zollpapieren. Da kann ich Grenzen gut erkunden, denn es ist kein schnelles Durchfahren, sondern ich muss hin und herlaufen, in die verschiedenen Häuschen und mit den Grenzhütern sprechen. Da sind alle Sinne wach und ich mache mich in der Situation gerne unsichtbar. Manchmal, indem ich rede, frage, ganz leutselig scheine und manchmal, indem ich versuche, mich wirklich nicht wahrnehmen zu lassen. Ich glaube, ich steuere das hauptsächlich über die Augen und den Atem. An der Grenze konzentriere ich mich stark auf das, was in der Luft liegt. Ausweichen, durch Schleusen gehen, … Über die Grenze gehen weiterlesen