No-Project

Ich beginne eine Blogdokumentation des „No-Project“. Es ist, was es ist. Es gibt keine Struktur, kein Konzept, keine Zielausrichtung. Keine Regelmäßigkeiten und doch einen roten Faden. Im Prozess sein. Das, was ich bespiele, verinnerliche, nicht verstehe, ganz tief zu verstehen meine, könnte Bilder oder Worte bekommen. Vielleicht steht der Rest meines Lebens unter dem Leitstern des No-Project. Die Entstehungsgeschichte. Herbst 2013. Eine bayrische Künstlerin fragt ihre Spirits, wie sie weiterarbeiten soll. Coyote lädt ein zum Tanz. Es sei jetzt Zeit. Die Unterweisungen lauten:“neue Techniken, Hauptsache nichts Spirituelles, begib dich auf die Spur von „schräg“ und „krass“, werde extremer, erlaube alle Bilder. … No-Project weiterlesen

found

Der Kurzfilm found ist der zweite Film des No-Project. Er erzählt von zufällig Gefundenem, von Kunst und Müll, vom Entwerten – Verwerten – Neubewerten. Es ist die Geschichte eines alten Buches, das im Wertstoffhof entsorgt wird. Dort wird es gefunden, mitgenommen, gestaltet und neu bewertet. Das Buch wird zum Kunstbuch, zum Ausstelllungsobjekt. Es erfährt eine neue Wertschätzung. Da es ein Haushaltsbuch ist, geht es auch um Hausfrauen und andere Merkwürdige, alsda sind Schrate und Geister, die das Buch bewohnen, sowie die Wesenheiten der Geschichten. Ursprünglich war es gar nicht so gewollt, aber auf einmal hat sich das Thema des ersten … found weiterlesen

Schneewärts

SCHNEEWÄRTS – Ein Winterkurzfilm Fragmente von Weiß und Schnee habe ich über den langen Winter, der keiner war, gesammelt. Das wenige an Winterduft, an Schnee und Weiß und an Bildern der Blauen Stunde habe ich in eine Aufbewahrungsschachtel gelegt, es gehütet und besungen, gewartet, gewartet, gewartet … In die länger werdenden Tage hinein ist aus den Fragmenten ein Winterfilm entstanden. Er ist der Zeichnung gewidmet, dem Schwarz-Weiß. Wobei das Winterweiß ja seine Farbe wechselt, ins Bläuliche oder Gelbliche, je nachdem, wie es mit dem Licht in Verbindung geht. Auch davon erzählt der Film. Und von Strichen, Linien, Zeichen, von Monochromem, … Schneewärts weiterlesen

under pressure – Werkprozess Frottage-Radierung

Im Moment mache ich das NO-PROJECT. Hier ist der Auftakt-Film under pressure Keine Strukturen, keinen roten Faden, mich neuen Techniken zuwenden und dem Spielen Raum geben. Etwas aufnehmen und es wieder verwerfen. Konzepte loslassen. Das, was ich mache, nicht auf seine Verwertbarkeit hin abklopfen. Alles wieder frei lassen, die Wege der Anfängerin erinnern. Das gelingt mir vor allem mit Techniken, in denen ich nicht geübt bin. Back to the artist-roots. Radierungen konnte ich noch nie gut. Und eine Frottage-Radierung, bei der ein kopiertes Foto auf eine Kupferplatte übertragen und geätzt wird, das ist etwas ganz Neues für mich aus dem … under pressure – Werkprozess Frottage-Radierung weiterlesen

HerbstZeitLos

HerbstZeitLos – Link Der dritte Kurzfilm ist fertig aus dem Projekt Vier Mal LebensKunst. Es ist ein Film vom Zugefallenen im Herbst, vom Geschriebenen, den Wörtern und Worten. Um in geheime Buchinnenräume vorzudringen, braucht es Werkzeuge. Da gilt es, damit sie sich öffnen, vielleicht transparenter werden, in die schmale Öffnung hineinzutanzen. Ich mache mich mit den Gerätschaften vertraut, dem Wildniswald, dem Stift, den Blättern. Die Sätze fallen von den Bäumen in die Hand, von da aufs Papier. Unter einem Laubhaufen finde ich den Anfang eines Krimis. Wo soll der hin? Im Zugefallenen tanzt sich ein neuer Sinn ins Herbstland. Träumen, … HerbstZeitLos weiterlesen

Der Sommer, das Leben und Ich

Ich habe einen Kurzfilm über Kunst und sommerliches Leben gemacht: Der Sommer, das Leben und Ich Leben kosten, Sommer essen. Sommergeschichten sammeln für die Winterzeit. Eine rote Sommerschale auf dem Tisch des Lebens. Eine ErInnerkiste in die Sommergeschichtensammelstelle legen. Wenn die Winterabende lang und kalt sind, werde ich das Rosenrot hervorholen, den Blütenduft einatmen, über Erdbeerlippen lecken und mich wärmen lassen von den Geschichten des Sommers. Der Sommer, das Leben und Ich weiterlesen

Blütentanz und Musenkuss

Ich habe einen kleinen Frühlingsfilm gemacht, in dem ich Kunst als kreativen Lebensprozeß zeigen will. Kunst, die sich mit dem Leben verbindet, die es ausdrückt, die dem Fluss des Lebens folgt, dem Frühling, den Gezeiten. Frühlingskraft rufen, sie werden. Kirschblütenduft tanzen, die Lebensgeister herbeirasseln, sie malen. Das Spiel mit dem Wind, getanztes und gemaltes Gelb. Sich vom Frühling gewanden, führen, bewegen lassen. Hier klicken Die Musik ist von Sylvia Kirchherr, einer wunderbaren Musikerin und Freundin. www.viva-lavida.de Blütentanz und Musenkuss weiterlesen

Ein digitaler Schub

Die Rauhnachtsimpulse sind seltsam. Dieses Jahr kam ein mächtiger digitaler Schub, ganz entgegen aller Rauhnachtsnormalitäten. Falls in den Rauhnächten überhaupt etwas normal ist. Dieser Schub hat mein Buch Kunst – Magie – Heilen zum E-Book gemacht. Und jetzt ist es digital zu erwerben, der gesamte Text der gedruckten Ausgabe und ein paar Bilder. E-Book Kunst – Magie – Heilen Wenn du Lust hast und dir das Buch gefällt, dann freue ich mich sehr über eine Rezension, weil gute Rezensionen einen so richtig nach vorne werfen. Meine Mutter kann ich schlecht fragen und Katalina schreibt so ein Zeug, dass es besser … Ein digitaler Schub weiterlesen

Küchen-Butoh

Der Film, den ich zusammen mit Mea v. Eyb und Inga Degenhart und musikalischer Begleitung von Sylvia Kirchherr gemacht habe, ist jetzt auf meiner Website zu sehen. DER FILM Zuerst habe ich gesagt, dass ich eine Filmemacherin bin. Weil ich ja bis dahin keine war. Ich hab´s gesagt, damit es dann auch so ist. Angefangen habe ich mit Handkamera und Selbstauslöser. Weil – wir waren nur zu dritt und wollten alle mitspielen. Ich habe mit dem Material gearbeitet, das drauf war. Ich habe Anschnitte kultiviert, es könnte mein Markenzeichen sein, ebenso wie die kleinen Brüche. Jetzt bin ich eine Filmemacherin. Küchen-Butoh weiterlesen