Reisezeit

Vom Herzberg aus die Berge gegrüßt, tiefe, schamanische Tage mit Susann Belz und vielen Frauen. Ich schaue Susann gerne zu und lerne von ihr, wie eine als Reisende immer präsent ist, immer ganz da, wo sie gerade ist, egal, von welchen bewegenden Feuern sie kommt oder an welch aufregende Orte es sie demnächst trägt. Den Moment ganz leben, ganz einnehmen. Dann gibt es nichts, als das eine Feuer, an dem eine gerade ist. Zur Zeit passiert Interessantes mit der Technik. Ich sitze in Funklöchern, kann nicht mailen, empfange nichts und musste meinen Rechner plattmachen. Das beschert mir Pausen, Technikauszeiten, wie … Reisezeit weiterlesen

Blogwandel

Zwei Monate weiß-rot-schwarze Gemeinschaftsblogstrecke im Quadrat mit und ohne Katalina. Das Thema bleibt heiß und doch schiebt sich etwas anderes rein. Alltag, wie gehabt, allerdings nochmal runtergefahren. Unbearbeitete Alltagsfotos, nur mit der vorhandenen Fotomöglichkeit – kein Konzept – lose aneinandergereihte Alltagsimpulse, was mir so einfällt und zufällt. Noch nicht mal das Vorzeichen „schamanisch“. Die Alltage nochmal purer anschauen, alle Konzepte loslassen, auch die Kunst loslassen. Lauschen, Impulse aufnehmen und sie pflücken. Es kann in jede Richtung gehen und ich mache alles auf, das Format, die Farben, die zeitliche Taktung. Es darf in jede Richtung gehen und so lande ich wieder … Blogwandel weiterlesen

Schwellenzeit

Seminarzeit – in Hannover, Lübeck, Zürich, viele Begegnungen, viele Geschichten. Ich höre Geschichten, deren Muster sich wohl von Anbeginn in vielen Varianten wiederholen. Grundgeschehnisse, die unser Menschsein ausmachen und die Suche nach Wegen und Methoden, um damit gut zu gehen, sie zu verstehen, sie verorten zu können auf den großen Lebenslandkarten. Dafür haben tragende Gemeinschaften ihre Werkzeuge, Schwellenrituale, Initiationen, das Bezeugen, Älteste, welche die Geschichten spiegeln. An den gemeinsamen Feuern geht es darum, auszutauschen, wie wir unsere Wege bewusst gehen können, um das Würdigen dieser Erfahrungen. Es ist eine Zeit, in der wir uns in etwas Neues hinein bewegen und … Schwellenzeit weiterlesen

Schamanische Kunst

Die Gedanken zur schamanischen Kunst weitergesponnen. Beim Jodeln halte ich Zweisprache mit den Bergen, ich kommuniziere auf die zu ihnen passende Weise mit den großen Bergwesenheiten. Gstanzl mag ich, improvisierte Spottlieder. Vielleicht sind sie sogar counciltauglich. Das war jetzt böse und sogar ohne Reim und auch kein Vierzeiler. Auch Trutzgsangl und Schelmenlieder könnten mein Repertoire erweitern. Noch kann ich es nicht so fliessend. Rituelle Sprechgesänge, der auf dem Marktplatz gesungene Flamenco, wenn ein Kunde genervt hat oder etwas ganz Schönes passiert ist – das hat mir in Spanien immer gut gefallen. Zum Ausdruck bringen, was mich gerade bewegt. Die in … Schamanische Kunst weiterlesen

Den Blog ins Leben gesungen, gesprochen, getanzt

Impressionen | jetzt ist er ins Leben gesungen, der Blog | und alles ist eingetanzt | und besprochen | wieder ankommen, in den Alltagen | Nachklangzeit | was für ein hinreißender Duft mir im Haar hängt vom Eröffnungsfeuer … zu sehen sind die Schamani auf dem Tisch mit ihrem Löffel, die Medizinen, Kim Engels bei der Laudatio, wir, Mea v. Eyb und Inga Degenhart, Sylvia Kirchherr und ich, die Madonnen im anderen Stockwerk, in dem wir eröffnen, weil so viele Leute da sind, das Museum durch die blauen Bommel von Katharina Wöhrmanns Lampe betrachtet und noch einiges. Elke Schmidt hat uns … Den Blog ins Leben gesungen, gesprochen, getanzt weiterlesen

Mit Heute wird es anders

Heute rundet sich der Blogerforschungsbogen. Über hundert laufende Meter Blog sind es geworden. So viele sind dabei mit ihrer Unterstützung, ihren Inspirationen, mit Löffel und Tisch und Stuhl. Eine tiefe Wertschätzung, eine große Freude und Dankbarkeit ist da. Ich möchte Namen nennen, weil das heute wichtig ist. Zuerst die, die am engsten Hausfeuer sind und auch eine zentrale Blogstelle einnehmen, Gustav Flohr, Inga Degenhart und Monika v. Eyb. Mit ihrer Kunst dabei sind Katharina Wöhrmann, Sylvia Kirchherr und Menni Bachauer. Sabine Moosmüller, Ulla Kaiser, Anke Firlefanz – Leporelli, Aschelöffel, Topflappen. , , Freundinnen, Wegbegleiterinnen wie Xenia Richard, Ulla Janascheck und Ulla Kallhammer, Ursula Feichtmeier, Luisa … Mit Heute wird es anders weiterlesen

Von Clans und Heimat

Katalina hat keine Schreiblust. Ich habe dann das Nachbarhuhn beauftragt. Das hat es wahrscheinlich vergessen. So wird es ein Kurzartikel von mir, weil das Seminar gleich beginnt. Mit vielen Frauen sitze ich am Feuer zum Thema Clans und Heimat. Es geht um Beheimatung, in mir, auf dieser Erde oder in der Zeit. Wir sprechen als Clanälteste, von heute aus, als AhnInnen, als Zukünftige. Wir rufen unsere Clans und stellen uns in eine lange Linie. Es ist eine Zeit, in der sich die alten Clans wiederfinden könnten. Und mit ihnen die wärmenden Feuer, die Mythen, das Tiefenverständnis von Gemeinschaft und Leben. … Von Clans und Heimat weiterlesen

Durchlässig werden

Die große, rote Blüte bringt mich darauf, wie schön es ist, durchlässig zu sein für Licht- und Schattenspiele – gleichermaßen. Wenn alles in alle Richtungen durch die Häute scheint, nichts mehr anhaftet, dann könnte es sehr leicht werden. Wie zart und dünn und kräftig die Blütenblätter sind. Ideen wehen her, wehen durch. Eine Blogstrecke mit Gedichten? Das kommt mir beim Anschauen der Blume, wegen der Kraft und der Zartheit. Ob sich die Bilder verändern? Oder ob ich kleine Filme zeige? Jetzt, da ich eine Filmemacherin bin. Die Ideen kommen und gehen. Manche horte ich, andere atme ich wieder aus, einige … Durchlässig werden weiterlesen

Ich erlaube mir …

Sich die Erlaubnis geben, sich ermächtigen. Ich erlaube mir, nicht zu wissen, wie sich mein Blogprojekt gestalten wird. Ich erlaube mir auch noch ganz andere Sachen. Ich erlaube mir, mittelmäßig zu sein und zwar so, dass man es merkt. Oder gleich ganz schlecht. Doch, das kann es geben, auch wenn es im besten Fall interessant rüberkommt. Wenn mein Film ruckelt und ich es einfach nicht hinbekomme, dann ist das halt schlecht gefilmt oder unkundig geschnitten. Macht ja auch nichts. Das Erlaubnisthema lege mir immer wieder auf den Tisch, schreibe es, sage es mir vor, damit es einsickert. Und ich suche mir … Ich erlaube mir … weiterlesen

Blogreise

Eine weite Blogreise rundet sich, wenn ich am 18. März im Museum das Buch vorstelle und die Ausstellung eröffne. Vor eineinhalb Jahren bin ich in ein mir unbekanntes Land, genannt Web 2.0 aufgebrochen. Mittlerweile hat sich das Land umbenannt in SocialMedia. Ich bereise gerne neue Länder und verzeichne mit den Mitteln der Kunst Landkarten. Meine Mittel sind Worte, Bilder, Performances. Neuerdings nehme ich das Werkzeug Film dazu. Das ist ein anderes neues Land. Mit meinen Mitteln zeichne ich die Erfahrungen auf, mache sie sichtbar. Dabei verstehe ich mehr von dem, was ich erfahre. Auf eine Weise erkläre ich mir selber … Blogreise weiterlesen