Katzenträume

Meine schlecht zu fotografierende Katze Katalina. Ich habe heute ein Bild der Frau gefunden, die ihre Namenspatronin ist, Doña Katalina aus Cornejo. Sie hat mir Spinnen beigebracht und viele Geschichten des alten Spanien erzählt. Es gibt nur die eine Feuerstelle in ihrem Haus und die Winter verbringt sie dort, weil es überall sonst eisig kalt ist. Da spinnt sie, hört dem Feuer zu, füttert es, macht Kleidung, flechtet Körbe – eben alles, was in die Winterzeit gehört. Sie hat etwas, das der Katze ähnlich ist, dieses Zärtliche, Rauhe und Spitze zugleich. Deshalb trägt Katzenkatalina ihren Namen. Und während ich das … Katzenträume weiterlesen

Wirtin und Alltagserforscherin treffen sich

Manchmal werde ich gefragt, wie es einer, die so sonderbare Dinge tut und so lebt wie ich, in einem kleinen bayrischen Dorf geht. Die Situation hatte ich auch sechzehn Jahre lang in einem kleinen Dorf in Altkastilien. Ich war integriert, werde gelassen, darf verrückte Dinge tun. Wie das? Vielleicht, weil ich gerne in die Dorfwirtschaften gehe, mit den alten Wirtinnen befreundet bin und gerne auf einen Ratsch mit dem Besen am Zaun stehe. Das, was im Dorf passiert, sehe ich dann auch im Größeren in der Politik, in den Zeitungen. Vielleicht, wenn ich unser Dorf verstehe, verstehe ich auch alles … Wirtin und Alltagserforscherin treffen sich weiterlesen

Mein Dorf – Alltagserforschung

Mein Blog fordert mich heraus, unerwarteterweise. Ich suche meine Form, in jeder Hinsicht. Die Findung lässt warten.  Also spiele ich ein bisschen. Besonders poetisch lässt mich der Blog nicht sein und politisch fände ich irgendwie blöd bei den vielen guten Politblogs. Was dann? Und da lande ich beim Alltag. Vielleicht versuche ich mich als Alltagserforscherin, das würde zu dem passen, womit ich mich seit einiger Zeit beschäftige – Schamaninnen, Hausfrauen und andere merkwürdige Wesenheiten. Alltag erforschen. Wie bringe ich Zauber in meinen Alltag, wie bleibe ich mit meiner Magie verbunden? Wie mache ich die festen Grenzen zwischen Heiligem und scheinbar … Mein Dorf – Alltagserforschung weiterlesen

Mit den Sternen gehen – Astrologisches

Horoskop, das neue Jahr – da ich nicht sternenkundig genug bin, befrage ich jedes Jahr meine klugen Sternenfrauen. Luisa Francias Horoskop mag ich sehr, zu finden bei salamandra.de unter Mondo Cane, ihr Tagebuch ist natürlich auch hinreißend. Ulla Janascheck ist meine Tiefenastrologin, Christa Schwengeler vom Lichtblick-Zentrum in der Schweiz dazu. Und so habe ich erfahren, dass mein Gespür genau richtig ist –  zu reduzieren, mich meiner reichen Ernte zuzuwenden und damit etwas zu machen, statt immer noch mehr hinzuzufügen, keine neuen Projekte und Großreisen anzugehen, weil mir nach Tiefenzeit und Weniger zumute ist. Saturn als wichtige Kraft – all das … Mit den Sternen gehen – Astrologisches weiterlesen

Kommentarfreie Zone

Warum kann man meinen Blog nicht kommentieren? Ich habe die Likes and Shares bewusst ausgeklickt. Und weil so viele Nachfragen kommen, will ich es erklären. Der Blog ist ein Test, ich schaue, ob es mir Spaß macht, ob es sinnvoll ist und wieviel zu tun ist dafür. Eine Freundin meinte, der entspannteste Blog ist einer, der nicht läuft. Und, dass mit Austausch, Kommentaren etc. so richtig viel Aufwand verbunden ist. Genau das will ich mir jedoch nicht als neues Projekt einladen. Dann gibt es eine zweite Schiene. Ich beende meine Vorträge und Lesungen auch einfach so, Fragen stellen ist dann … Kommentarfreie Zone weiterlesen

Positive Verstärkung

WordPress schreibt mir, „your 2010 year in blogging“. Wie viele Leute den Blog angeklickt haben, wie viele Artikel und Bilder ich gesetzt habe, woher die Lesenden kamen und so weiter. Diese mail bekommen ja alle BloggerInnen von WordPress und sicher auch die positiven Verstärkungssätze. Dennoch, ich nehme sie persönlich, freue mich, fühle mich bestätigt und positiv verstärkt. So amerikakritisch ich bin, so genau schaue ich mir an, wie sehr sie sich gerade in den unteren Schulklassen an den Potenzialen orientieren, im Gegensatz zu uns – am Mangel orientiert. Allein der Satz „We think you did great!“ Den koste ich so … Positive Verstärkung weiterlesen

Jahresbeginn, Katze und Kracher

Diesmal war es ihr zu viel. Katalina hat mich geholt, um die Kracher draussen abzustellen und zum Kuscheln, weil es so eine Zumutung war für sie. Wenn ein heftiger Sturm ist oder in der Silvesternacht flüchten manche Vögel in den Speicher, fliegen durch die Fledermausöffnungen. Auch das hat sie mir am Morgen gezeigt, dass Vögeln da sind, die wir rauslassen müssen. Sie ist gut gelaunt morgens, weil sie die Nacht an und auf mir verbracht hat und die große Decke für sich hatte. Sie schaut den Kindern zu, lässt sich warme Brezen bringen, erzählt von ihrer Nacht. Katalina hat was … Jahresbeginn, Katze und Kracher weiterlesen

Rauhnachts-Blues und Silvestermuffeligkeit

Silvesterfeste mag ich nicht. Das war schon immer so. Es ist nicht so ganz salonfähig, mittlerweile haben sich aber alle daran gewöhnt und ich kann es kultivieren. Das erleichtert die Sache ungemein. An Silvester ist mir nicht nach groß feiern. Ich lausche nämlich meist dem Rauhnachts-Blues und mag die Stille. Ich stoße gerne auf mich und das Leben an und alle, die mit mir Wege geteilt haben. Wenn du heute so einen feinen Plim-Ton hörst, den du nicht recht zuordnen kannst, dann war ich das. Auf die kommenden Wegkreuzungen. Rauhnachts-Blues und Silvestermuffeligkeit weiterlesen

Maskenfrauen – Gemeinschaft

Mit den Maskenfrauen sitze ich an einem Forscherinnenfeuer. Wir erkunden für uns alle neue Länder, zum einen das der Masken, zum anderen das derjenigen, die in gleicher Wertigkeit neben den anderen in der Gemeinschaft ist. Jede kennt es, Seminarleiterin zu sein oder Teilnehmerin – in unserer Maskenzeit sind wir beides und das ist neu. Jede hütet die Struktur, jede leitet mit allen anderen und jede geht in ihren Prozess. All-leader. Das ist die Qualität des Nordens. Theoretisch ist es klar, ich erzähle viel in den Seminaren darüber, wir schreiben, lehren, lesen darüber und dann soll es gelebt werden. Walk your … Maskenfrauen – Gemeinschaft weiterlesen

Spuren im Schnee

Langlaufen – ich ziehe meine Spuren im Schnee, fahre über Felder, durch den Wald, kreuze Straßen, begegne verschiedenen Wesen, fahre manchmal morgens, dann in der Mittagssonne oder ins Zwielicht und die Nacht hinein. Und dabei lese ich die Spuren. Es ist wie eine große Landkarte. Ich treffe auf alte Spuren von mir, geniesse es zuweilen, auf bereiteten Wegen zu fahren, dann wieder will ich die ausgetretenen Pfade verlassen und neues Land betreten. Es ist anstrengender und es hat den Reiz des Unbekannten. Dann trägt mich Neugier. Einmal habe ich mich verirrt und immer war es bereichernd. Die bekannten Spuren sind … Spuren im Schnee weiterlesen