Veränderzeit

Schnell geht es nicht, in die Wildnis zu gehen. Es braucht gute Vorbereitungen. Die Fährte ist aufgenommen. Sichten, riechen, horchen, ein Schritt, behutsam, wieder hinspüren, weil dann erst klar wird, wohin der nächste Schritt getan werden will. Mit allen Sinnen unterwegs sein, sehr genau den Ruf hören, ihm folgen und überhaupt nicht wissen, wohin es geht. Ich ehre meine Arbeit, mein Wirken mit einem Ort. Meine Bücher aufstellen, Blumen dazu, Lakshmi, Bilder, Repräsentantenteile für meinen gegangenen Weg. Staunend schaue ich auf das lange Regalbrett. Sichtbar ist es. Ich will die Spirits, die Buchwesen ehren, mich selber wertschätzen. Das mit dem … Veränderzeit weiterlesen

Blumen, Ritual und mehr

Es ist gerade viel Zeit, ich lebe ganztägig und der Sommer breitet sich aus in mir. In der Blumenschule, beim Ratschen, Hollerschorle trinken mit Eis und Blumen, viel miteinander lachen, Luisas Vortrag, ein schönes Ritual im Gewächshaus mit schamanischem Jodeln. Luisa, die immer so spielerisch ganz tiefe Schichten berührt, die herzlich und frei so viel anbietet. Da ist sehr viel Wildnis, die ich einfach köstlichst finde. Zum Glück schreibt Luisa all ihre Bücher. Gewitter und Sonnenschein, alles genau zum rechten Zeitpunkt, ein reicher Abend. Ein Satz klingt sehr nach. „Von allem weniger“. Weniger Zeug, weniger Tun, weniger Antreiben …….. ganz … Blumen, Ritual und mehr weiterlesen

Erste Schritte

Weiter Richtung Wildnis. Es zieht mich zum Unmittelbaren, Direkten, zur Begegnung, Erfahrung. Deshalb mag ich die Seminare gerade sehr. Das virtuelle Scheinwerferlicht gehört nicht zur Wildnis, Sonnen- und Mondinlicht schon. Ich habe etwas Seltsames gefunden, eine Rankingliste für alle Websites, ob die Tendenzen nach oben oder unten gehen, es sieht ein bisschen aus wie bei Aktien und den Kursverläufen. Und es gibt auch einen Preis, den die Website wert sein soll, als wäre sie ein verkaufbares Produkt. Dabei hat es nicht mal die Eigenschaften, die ein Produkt ausmachen. Wegen der Zeitweitung mit den Artikeln habe ich lauter rote Pfeile nach … Erste Schritte weiterlesen

Die schwierigen Unheiligpassagen

Am Arkunafeuer im Heilehaus mit den Frauen die schamanische Kraft im Alltag erforscht. Diesmal habe ich sehr genau hingespürt an die Übergänge, wieviel Aufmerksamkeit gerade die Zeit in transition braucht. Dann, wenn wir aufstehen und uns umziehen, aufs Klo gehen, aufräumen, wenn die Pause ist, der Tisch gedeckt wird, wenn die scheinbar banaleren Passagen kommen. Vielleicht sind sie die wirklichen Test- und Lehrpassagen. Da kann ich erproben, ob ich in meiner Kraft, Aufmerksamkeit, Lust und im wachen Forscherinnengeist bin, ob ich in meiner Magie bleibe, ob ich schnell unruhig werde beim Packen, in Eile komme, ob ich meine Erkenntnisse, meine … Die schwierigen Unheiligpassagen weiterlesen

Sommermomente

Jetzt habe ich schon vom Winter geschrieben – der Winter, der keiner war. Das will ich vom Sommer nicht auch schreiben und doch ist es ein ziemliches Wetterwirrwarr. Dicke Jacken, Regensach und eine Halsentzündung – die allerdings kommt wohl vom Shisharauchen -, dann Hitze, Gewitter, frostige Winde. Ich koste die Sommermomente aus, pflücke jeden Moment, atme jeden Sommerduft tief ein, essen Blumen und trinke Sonnenstrahlen. So fühlt sich der Sommer gleich nach viel mehr an. Eigentlich sind wir ja noch gar nicht im Sommer. Auch egal, ich fange am besten früh an. Durch Blumenkucheneinverleibungen werde ich nicht zarter, es kann … Sommermomente weiterlesen

Reisezeit

Vom Herzberg aus die Berge gegrüßt, tiefe, schamanische Tage mit Susann Belz und vielen Frauen. Ich schaue Susann gerne zu und lerne von ihr, wie eine als Reisende immer präsent ist, immer ganz da, wo sie gerade ist, egal, von welchen bewegenden Feuern sie kommt oder an welch aufregende Orte es sie demnächst trägt. Den Moment ganz leben, ganz einnehmen. Dann gibt es nichts, als das eine Feuer, an dem eine gerade ist. Zur Zeit passiert Interessantes mit der Technik. Ich sitze in Funklöchern, kann nicht mailen, empfange nichts und musste meinen Rechner plattmachen. Das beschert mir Pausen, Technikauszeiten, wie … Reisezeit weiterlesen

Blogwandel

Zwei Monate weiß-rot-schwarze Gemeinschaftsblogstrecke im Quadrat mit und ohne Katalina. Das Thema bleibt heiß und doch schiebt sich etwas anderes rein. Alltag, wie gehabt, allerdings nochmal runtergefahren. Unbearbeitete Alltagsfotos, nur mit der vorhandenen Fotomöglichkeit – kein Konzept – lose aneinandergereihte Alltagsimpulse, was mir so einfällt und zufällt. Noch nicht mal das Vorzeichen „schamanisch“. Die Alltage nochmal purer anschauen, alle Konzepte loslassen, auch die Kunst loslassen. Lauschen, Impulse aufnehmen und sie pflücken. Es kann in jede Richtung gehen und ich mache alles auf, das Format, die Farben, die zeitliche Taktung. Es darf in jede Richtung gehen und so lande ich wieder … Blogwandel weiterlesen

Schwellenzeit

Seminarzeit – in Hannover, Lübeck, Zürich, viele Begegnungen, viele Geschichten. Ich höre Geschichten, deren Muster sich wohl von Anbeginn in vielen Varianten wiederholen. Grundgeschehnisse, die unser Menschsein ausmachen und die Suche nach Wegen und Methoden, um damit gut zu gehen, sie zu verstehen, sie verorten zu können auf den großen Lebenslandkarten. Dafür haben tragende Gemeinschaften ihre Werkzeuge, Schwellenrituale, Initiationen, das Bezeugen, Älteste, welche die Geschichten spiegeln. An den gemeinsamen Feuern geht es darum, auszutauschen, wie wir unsere Wege bewusst gehen können, um das Würdigen dieser Erfahrungen. Es ist eine Zeit, in der wir uns in etwas Neues hinein bewegen und … Schwellenzeit weiterlesen

Schamanische Kunst

Die Gedanken zur schamanischen Kunst weitergesponnen. Beim Jodeln halte ich Zweisprache mit den Bergen, ich kommuniziere auf die zu ihnen passende Weise mit den großen Bergwesenheiten. Gstanzl mag ich, improvisierte Spottlieder. Vielleicht sind sie sogar counciltauglich. Das war jetzt böse und sogar ohne Reim und auch kein Vierzeiler. Auch Trutzgsangl und Schelmenlieder könnten mein Repertoire erweitern. Noch kann ich es nicht so fliessend. Rituelle Sprechgesänge, der auf dem Marktplatz gesungene Flamenco, wenn ein Kunde genervt hat oder etwas ganz Schönes passiert ist – das hat mir in Spanien immer gut gefallen. Zum Ausdruck bringen, was mich gerade bewegt. Die in … Schamanische Kunst weiterlesen

Den Blog ins Leben gesungen, gesprochen, getanzt

Impressionen | jetzt ist er ins Leben gesungen, der Blog | und alles ist eingetanzt | und besprochen | wieder ankommen, in den Alltagen | Nachklangzeit | was für ein hinreißender Duft mir im Haar hängt vom Eröffnungsfeuer … zu sehen sind die Schamani auf dem Tisch mit ihrem Löffel, die Medizinen, Kim Engels bei der Laudatio, wir, Mea v. Eyb und Inga Degenhart, Sylvia Kirchherr und ich, die Madonnen im anderen Stockwerk, in dem wir eröffnen, weil so viele Leute da sind, das Museum durch die blauen Bommel von Katharina Wöhrmanns Lampe betrachtet und noch einiges. Elke Schmidt hat uns … Den Blog ins Leben gesungen, gesprochen, getanzt weiterlesen