Der Winter, der keiner ist
Winter brauche ich zum Ankommen, still werden und langsam. Und dieses Jahr will es nicht so recht gelingen. Es ist frühlingshaft, warm, immer gleich am Tauen, kaum ist das Land gerade mal weiß geworden. Kälte einatmen und die Kraft vom Winter, dazu gab es kaum Gelegenheit. Es geht mir ab, das weiße Land, das wochenlang unter einer Schneedecke schläft, das Skifahren von der Haustüre weg, die eisige Luft, das seltsame Blau, wenn der Tag in die Nacht sinkt. Schneeschaufeln will ich, meine dicken Mützen tragen, das Knirschen unter den Füßen hören und Tierspuren lesen. Ich rufe den Winter, den Schnee, … Der Winter, der keiner ist weiterlesen